Im Sommer 2023 entstand durch die Zusammenführung der bisherigen drei Intensivstationen im Neubau des Notfall- und Intensivzentrums in Arnsberg-Hüsten eine interdisziplinäre und moderne Klinik für Intensiv- und Beatmungsmedizin mit aktuell 36 Betten auf Maximalversorger-Niveau und Alleinstellungsmerkmal in der Region. Die Klinik für Intensivmedizin- und Beatmungsmedizin ist eine eigenständige, chefärztlich geleitete Abteilung im Zentrum für Anästhesiologie, Notfall- und Intensivmedizin (ZANI) und versorgt intensivmedizinisch alle Patient*innen am Notfall- und Intensivzentrum Hüsten mit Ausnahme der Pädiatrie und Neonatologie.
In einem interdisziplinären und interprofessionellen Team vereinen wir intensivmedizinisches Fachwissen aus allen Fachdisziplinen. Betreut werden Patient*innen aus den chirurgischen Fachgebieten: Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Orthopädie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie, Neurochirurgie und Urologie. In den konservativen Fächern werden Patient*innen aus dem gesamten internistischen Spektrum inkl. Kardiologie, Angiologie, Nephrologie und Gastroenterologie versorgt.
Die Klinik verfügt über das komplette Spektrum in Diagnostik, Überwachung und Therapie kritisch-kranker Patient*innen (invasive und non-invasive Beatmungsverfahren, Nierenersatzverfahren, ECMO, ECLS, Impella etc.). Eine Weaning-Einheit mit bis zu 12 Betten befindet sich im Aufbau.
Das ECMO-Zentrum Hochsauerland mit mobilem ECMO-Team und (präklinischer) eCPR versorgt mehr als 80 Patient*innen mit einer ECMO/ECLS.
- Intensiv- und Beatmungsmedizin auf höchstem Niveau in einer eigenständigen, chefärztlich geleiteten Klinik mit modernster technischer und digitaler Ausstattung (PDMS) in einem interdisziplinären und dynamischen Team mit flachen Hierarchien.
- Möglichkeit der Schwerpunktbildung, z.B. in der Neuro-Intensivmedizin, Weaning, etc.
- Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen der gesamten Intensivmedizin.
- Möglichkeit zur Teilnahme an nationalen Kongressen oder speziellen Kursen zur Vertiefung intensivmedizinischer Kenntnisse und Fähigkeiten (zum Beispiel FEES-Kurs, TEE-kurs).
- Möglichkeit der Teilnahme am Rettungsdienst als Notarzt/Notärztin.
- Individuelle Voll- und Teilzeitarbeitsmodelle zur Förderung der optimalen Vereinbarkeit zwischen Privat- und Arbeitsleben.
- Unterstützung/Entlastung des ärztlichen Dienstes, z.B. durch Stationssekretärinnen, Codierfachkräfte und Physician Assistants.
- Möglichkeit der Promotion.