Die Technische Universität Dresden (TUD) zählt als Exzellenzuniversität zu den leistungsstärksten
Forschungseinrichtungen Deutschlands. 1828 gegründet, ist sie heute eine global bezogene, regional verankerte
Spitzenuniversität, die innovative Beiträge zur Lösung weltweiter Herausforderungen leisten will. In Forschung und
Lehre vereint sie Ingenieur- und Naturwissenschaften mit den Geistes- und Sozialwissenschaften und der Medizin.
Diese bundesweit herausragende Vielfalt an Fächern ermöglicht der Universität, die Interdisziplinarität zu fördern
und Wissenschaft in die Gesellschaft zu tragen. Die TUD versteht sich als moderne Arbeitgeberin und will allen
Beschäftigten in Lehre, Forschung, Technik und Verwaltung attraktive Arbeitsbedingungen bieten und so auch ihre
Potenziale fördern, entwickeln und einbinden. Die TUD steht für eine Universitätskultur, die geprägt ist von
Weltoffenheit, Wertschätzung, Innovationsfreude und Partizipation. Sie begreift Diversität als kulturelle
Selbstverständlichkeit und Qualitätskriterium einer Exzellenzuniversität. Entsprechend begrüßen wir alle
Bewerberinnen und Bewerber, die sich mit ihrer Leistung und Persönlichkeit bei uns und mit uns für den Erfolg aller
engagieren möchten.
An der Fakultät Wirtschaftswissenschaften ist an der Professur für Quantitative Verfahren, insb.
Ökonometrie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
wiss. Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter / Postdoc (m/w/d)
(bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen E 13 TV-L)
mit 75% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, für drei Jahre mit der Option auf Verlängerung
(Beschäftigungsdauer gemäß WissZeitVG) und dem Ziel der eigenen wiss. Weiterqualifikation (i. d. R.
Habilitation) zu besetzen. Eine aufgabenspezifische Aufstockung der regelmäßigen wöchentlichen
Arbeitszeit ist im vorgegebenen rechtlichen Rahmen bei Mittelverfügbarkeit möglich.
Die Forschung der Professur fokussiert auf Fragestellungen aus den Gebieten der empirischen
Arbeitsmarkt-, Bildungs-, Gesundheits- und Bevölkerungsökonomik. Ein thematischer Schwerpunkt liegt
dabei auf der ökonometrischen Evaluierung diverser politischer Interventionen. Wir setzen dabei
vorwiegend quasi-experimentelle Methoden ein. Die empirische Basis unserer Forschungsarbeiten bildet
eine Vielzahl von Mikrodatensätzen aus administrativen Prozessdaten (bspw. von der Bundesagentur für
Arbeit oder der gesetzlichen Krankenversicherung) sowie aus groß angelegten Befragungsstudien (z. B.
Mikrozensus, SOEP, NEPS).
Aufgaben:
- eigenständige Konzeption und Durchführung von Forschungsvorhaben mit dem Ziel der wiss.
Qualifikation (i. d. R. Habilitation)
- Möglichkeit zur Mitarbeit an aktuellen Forschungsprojekten der Professur
- Mitwirkung an der akademischen Lehre auf den Gebieten quantitative Methoden, empirische
Wirtschaftsforschung, Ökonometrie und Kausalanalyse
- Publikation der Forschungsergebnisse in Fachzeitschriften und Präsentation der Ergebnisse auf
nationalen und internationalen Konferenzen
- Beteiligung an Drittmittelanträgen
- Übernahme von Aufgaben im Rahmen der akademischen Selbstverwaltung
Voraussetzungen:
- wiss. Hochschulabschluss und erfolgreich abgeschlossene (bzw. absehbar abgeschlossene)
Promotion in Volkswirtschaftslehre oder einer fachnahen Disziplin mit ausgewiesener
empirischer Kompetenz
- Interesse an wirtschafts- und sozialpolitischen Fragestellungen, die an das Forschungsprofil der
Professur anknüpfen
- fundierte Kenntnisse in Ökonometrie, Statistik und Methoden zur Analyse kausaler Effekte
- fundierte Kenntnisse gängiger statistischer Software wie Stata, R oder Python
- selbstständige und teamorientierte Arbeitsweise, starke Motivation und Eigeninitiative
- ausgeprägte Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten