Stellenausschreibung 2026-02 22.01.2026
Am Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der
Arbeitsgruppe „Satellitendatenanalyse“ eine Stelle in Teilzeit (75%) als
Doktorand/in (w/m/d)
zu besetzen. Die Stelle wird zunächst für drei Jahre angeboten, mit einem möglichst baldigen
Arbeitsbeginn. Die Vergütung erfolgt nach TV-L gemäß Besoldungsgruppe EG 13 (ca. 43 500
€/Jahr). Der befristete Vertrag basiert auf § 2 WissZeitVG.
Ihre Aufgaben:
Als Teil unseres Teams werden Sie Forschungsarbeiten durchführen, um das Verständnis der
vertikalen Kopplungsprozesse zwischen der unteren und oberen Atmosphäre zu verbessern.
Die Aufgabe umfasst die Untersuchung, wie dynamische und chemische Prozesse in der
unteren Atmosphäre die Variabilität und das Verhalten der oberen Atmosphäre beeinflussen,
unterstützt durch die Analyse von Modellen der gesamten Atmosphäre, die beide Regionen
abdecken. Ein zentraler Teil der Arbeit umfasst die Verwendung von Satelliten- und
bodengestützten Beobachtungen zur Charakterisierung vertikaler Kopplungsmechanismen
und ihrer zeitlichen Variabilität. Die Position trägt auch zur Planung zukünftiger
Satellitenmissionen bei, wobei der Schwerpunkt auf der Optimierung von
Umlaufbahnkonfigurationen und potenziellen Konstellationsdesigns liegt, um den
wissenschaftlichen Ertrag in Bezug auf die atmosphärische Variabilität zu maximieren.
Besonderes Augenmerk wird auf das Verständnis von Schwankungen der neutralen Dichte
und der neutralen Zusammensetzung unter verschiedenen geophysikalischen Bedingungen
gelegt, die potenzielle Auswirkungen auf den Satellitenbetrieb haben.
Ihre Qualifikationen/Erfahrungen:
- Ein Master-Abschluss in Physik, Ingenieurwesen, Umweltwissenschaften oder einem
verwandten Fachgebiet ist erforderlich.
- Grundkenntnisse und Interesse an Atmosphärenphysik
- Kenntnisse in der Analyse von Modell- und Satellitendaten sind wünschenswert
- Grundlegende Programmierkenntnisse und Fachwissen, z. B. Python, C/C++, Fortran
- Bereitschaft zu selbstständiger Arbeit und kritischem Denken