Im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration ist in der Abteilung „Integration, Nadelfabrik und Depot“ im Sachgebiet Kommunales Integrationszentrum zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle im Case-Management (m/w/d) im Rahmen des Landesförderprogramms „Kommunales Integrationsmanagement“ (KIM) in Vollzeit unbefristet zu besetzen.
Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Aachen arbeitet nach dem Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in NRW. Zentrale Ansätze des KI sind die Vernetzung und Steuerung integrationsrelevanter Themen in der Stadt Aachen. Die Arbeit ist darauf ausgerichtet, diversitätssensible Kompetenzen in allen Feldern des alltäglichen Lebens zu verankern und praktikable Wege einer fachlich fundierten Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zu erreichen. Die Themen des Sachgebiets KI werden in den Teams „Integration durch Bildung“ und „Integration im Querschnitt“ sowie in dem Team „Kommunales Integrationsmanagement“ bearbeitet.
Durch die Einführung des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM) fördert das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI) die Koordination der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit in den Kommunen, um die Wahrnehmung von Aufgaben, die im Kontext der Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte und Fluchthintergrund entstehen, gesamtstädtisch und umfassend zu strukturieren und zu gestalten. Dies bedeutet, dass sich die reine „Integrationsverwaltung“ zu einem abgestimmten und reibungslosen „Integrationsmanagement “entwickelt. Dieses Integrationsmanagement optimiert das Regelsystem durch die Erhebung, Analyse und Auswertung von Bedarfen und Potenzialen im Integrationsprozess. In diesem Kontext wurden Koordinierungsstellen sowie Case Management Stellen und eine Verwaltungsassistenz eingerichtet. In der Stadt Aachen wird KIM seit 2021 aufgebaut und entwickelt.
- Rechtskreisübergreifende qualifizierte Einzelfallberatung nach dem Case Management Konzept zur Förderung der Integration von zugewanderten Menschen unter Berücksichtigung der individuellen Lebenslagen und Bedarfe
- Planung und Steuerung komplexer Integrationsprozessketten in Abstimmung mit den KIM-Koordinierungsstellen
- Analyse der Beratungsfälle und Identifizierung von Handlungsfeldern und Potentialen im Versorgungssystem kommunaler Ämter
- Identifizierung und Kommunikation von potentiellen Versorgungslücken und Hindernissen im Integrationsprozess zur weiteren Initiierung von strukturellen Veränderungsprozessen
- Netzwerkarbeit kommunal und auf Landesebene
- Aufbau von intra- und interkommunalen Kooperationsbeziehungen sowie zu externen Akteuren*innen im Integrationsprozess in der Beratungsarbeit von Neuzugewanderten
- Teilnahme an Austausch- und Vernetzungstreffen wie Fallkonferenzen und Teamsitzungen auf lokaler Ebene mit verwaltungsinternen und verwaltungsexternen Partner*innen
- Verpflichtende Teilnahme an Qualifizierungsveranstaltungen und interkommunalen Austauschformaten des Landes NRW
- Berichterstellung und Dokumentation sowie Evaluation der Arbeitsergebnisse
- Unterstützung bei der Erstellung eines Fachkonzeptes über die Beratungsansätze des Case Managements im Sinne von KIM zur Nutzung von Synergieeffekten mit weiteren Programmen
- abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom-FH/Bachelor) der Fachrichtung Soziale Arbeit/Sozialpädagogik mit staatlicher Anerkennung oder der Fachrichtungen Sozialwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften oder einer für das Aufgabengebiet vergleichbaren Fachrichtung
- idealerweise mehrjährige Berufserfahrung
- fundiertes Fachwissen im Umgang mit den Lebenswelten geflüchteter Menschen sowie über aktuelle Entwicklungen in der Migrationsgesellschaft
- Methodenkompetenz (Gesprächsführung, Coaching, Problemlösungstechniken etc.)
- Freude an kreativem Arbeiten sowie ausgeprägte Teamorientierung
- Diversitätskompetenz
- Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und souveränes Auftreten
- Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
- Kenntnisse und Erfahrungen mit den Methoden des Case Managements.
- Arbeiten bei einer der drei größten Arbeitgeber*innen der Region mit rund 6.600 Mitarbeitenden
- Verantwortung und Raum zur Mitgestaltung
- respektvolle und faire Arbeitsbedingungen
- Fort- und Weiterbildungen zur beruflichen und persönlichen Entwicklung
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- flexible Arbeitszeitmodelle (wie bspw. Mobile Arbeit)
- Jobticket für den ÖPNV
- einen sicheren Arbeitsplatz mit unbefristetem Arbeitsvertrag
- Zusatzversorgung zur betrieblichen Altersvorsorge
- ein umfassendes Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement
- einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen bei einer 5-Tage-Woche
- Möglichkeit eines Fahrradleasings für Beschäftigte
Die Besetzung der Stelle in Teilzeit ist grundsätzlich möglich. Wir bieten flexible Arbeitszeiten und -formen, wie mobiles Arbeiten. Diese orientieren sich an dienstlichen Belangen sowie den verschiedenen Lebensmodellen.
Der Auswahlprozess zur Besetzung der Funktion setzt sich zusammen aus einer Vorauswahl und einem sich anschließenden Auswahlverfahren.
Die Eingruppierung von Beschäftigten erfolgt in Abhängigkeit von der vorliegenden Qualifikation maximal bis zur S 12 TVöD SuE bzw. EG 9c TVöD.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Ihren vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive eines Anschreibens mit Bewerbungsmotivation, eines Lebenslaufes, Zeugnissen und Prüfungs-/Beschäftigungsnachweisen.
Bewerbungsprozess der Stadt Aachen
Kennzeichen
56/610-2026-003681
Teilzeit / Vollzeit
beides
Befristung
befristet/unbefristet
Vergütung
EG 9c TVöD / S 12 TVöD SuE
Nenja Katharina Ziesen 0241 432-56600
Mylene Straeten 0241 432 11338
Die Stadt Aachen fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen. Wir streben an, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt der Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßen deshalb Bewerbungen von qualifizierten Personen, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Geschlecht oder sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei gleicher Eignung unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls bevorzugt.
Über 300 Mitarbeiter*innen nehmen sich in den Themenfeldern Wohnen, Soziales und Integration engagiert den vielfältigen Bedürfnissen der in Aachen lebenden Menschen an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Gewährleistung der sozialen Grundversorgung, die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen, gleichwertige Lebensverhältnisse in den Sozialräumen und die bedarfsorientierte Schaffung bezahlbaren Wohnraums.