Im Zuge der weiteren Fokussierung auf die Gesundheit im Unternehmen und im Rahmen unserer Ausrichtung zum suchtmittelfreien Unternehmen wollen wir im ersten Schritt zwei betriebliche Ansprechpartner Sucht und Prävention zusammen mit dem Diakonischen Werk Württemberg ausbilden
Ehrenamt neben der Hauptbeschäftigung bei uns Ausbildung vom 21.10.2026- 26. 11.2027
Ansprechpartner für Suchtprävention sind kompetent in allen Fragen zur Suchtprävention und im Umgang mit betroffenen Mitarbeitenden. Als Gesprächspartner/in sind sie leicht erreichbar und können auf kollegialer Ebene viel bewirken
Die Kurse richten sich an
- Mitarbeitende mit Interesse an Gesundheitsförderung und betrieblicher Suchthilfe
- Engagierte Personen mit sozialen und kommunikativen Fähigkeiten
- Selbst betroffene Personen nach zweijähriger Abstinenz
Aufgaben als Betriebliche/r Ansprechpartner/in SuchtPrävention (BASP)
- Gespräche mit Betroffenen
Suchtprobleme werden zeitnah angegangen. Im Vorfeld von disziplinarischen Maßnahmen wird schon frühzeitig zur Veränderung motiviert.
- Vermittlung von innerbetrieblichen und externen Hilfeangeboten
Motivierende Gespräche und Unterstützung erleichtern den Betroffenen den Zugang zu weiterführenden Beratungs- und Therapieangeboten.
- Betriebliche Suchtprävention
Förderung einer gesundheits bewussten Unternehmenskultur
Die Ausbildung bietet
- Fundiertes Wissen über Suchtgefährdung und -erkrankung sowie Hilfe angebote
- Handlungssicherheit im Umgangmit Betroffenen
- Methodenwissen zur Umsetzung der erlernten Inhalte
- Weiterentwicklung persönlicherKompetenz
- Fachwissen und Handlungskompetenz, speziell für Aufgaben im Unternehmen
Das Konzept der Ausbildung ist auf eine strukturelle Vernetzung mit dem Unternehmen ausgelegt und soll innerbetrieblich auf verschiedenen Ebenen die Handlungssicherheit und den Umgang mit suchtgefährdeten Mitarbeitenden verbessern
Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung ist,
- dass Sie an allen 6 Ausbildungsterminen von Oktober 2026 bis November 2027 vollumfänglich die Teilnahme im Bernhäuser Forst sicherstellen können
- die Bereitschaft, eigenes Handeln zu reflektieren, sowie
- der Verzicht auf Suchtmittel während der Seminartage bzw. generelle Abstinenz bei Suchtmittelabhängigkeit.
- Sie stehen grundsätzlich außerhalb Ihres Erholungsurlaubs Ihren Kolleginnen und Kollegen als betrieblicher Ansprechpartner zur Verfügung und stellen sich als Bindeglied zu den Führungskräften zur Verfügung
Den Ausbildungsflyer finden Sie
Die Ausbildung umfasst 6 Seminare à 3 Tage (140 Stunden)
- Abschnitt 21. – 23 Oktober 2026
- Abschnitt 20. – 22. Januar 2027
- Abschnitt 14. – 16. April 2027
- Abschnitt 23. – 25. Juni 2027
- Abschnitt 15. – 17. September 2027
- Abschnitt 24. – 26. November 2027
Das Diakonische Werk Württemberg bietet in Kooperation mit regionalen psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstellen, mit Fachkliniken und Selbsthilfegruppen qualifizierte Hilfeangebote.
Die Ausbildung basiert auf dem Konzept „Freiwillige Mitarbeit in der Suchthilfe – nach Diakonie Standards“ und dem Curriculum „Betriebliche/r Ansprechpartner/in SuchtPrävention“ des Diakonischen Werks Württemberg.
Sie qualifiziert für eine nebenamtliche Tätigkeit am Arbeitsplatz als kollegiale/r Ansprechpartner/in zu Fragen der Suchthilfe, der Suchtprävention und den damit in engem Zusammenhang stehenden psychischen Problemen.
Abschluss Zertifikat „Ansprechpartner/in Sucht-Prävention“ des Diakonischen WerksWürttemberg
SeminarInhalte
Suchtstoffe/Suchtverhalten
- Biopsychosoziale Wirkfaktoren und deren Auswirkungen auf Person und Umfeld
- Konsum von Suchtmitteln im gesellschaftlichen Kontext
- Psychische Störungen und Suchtmittel/Suchtverhalten
- Entstehung und Verlauf von Abhängigkeitserkrankungen
Beratung und Behandlung
- Modelle der Persönlichkeitsentwicklung
- Inhalte und Ziele von Beratung und Behandlung
- Motivation zu Veränderung
- Versorgungsstruktur/Hilfesystem/Kooperationspartner
Praxis der Helfertätigkeit
- Reflexion der Tätigkeit und der eigenen Haltung
- Motivation als Helfer/Verantwortung im Beratungsprozess
- Grundelemente motivierender Gesprächsführung
Betriebliche Suchtprävention
- Einsatz und Aufgaben der Ansprechpartner SuchtPrävention
- Gesamtkonzept betrieblicher Suchtprävention und -hilfe
- Regelungen und Maßnahmen bei suchtmittelauffälligen Mitarbeitenden
- Prävention und Gesundheitsförderung als Aufgabe der Ansprechpartner/in
SuchtPrävention
Betriebliche Suchtprävention – eine lohnende Investition
- Dann einfach online mit kurzem Motivationsschreiben bis zum 30.Juni 2026 bewerben:
Einsatzort:
70794 Filderstadt-Bernhausen Korntal oder Wilhelmsdorf
Christian Nau
0711-839877-16
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Die Hauptverwaltung der Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal ist verantwortlich für die strategische, kaufmännische und personelle Steuerung der verschiedenen Einrichtungen. Sie erbringt wichtige Unterstützungsleistungen, damit die diakonische Arbeit erfolgreich ausgeführt werden kann und die erforderlichen Ressourcen in hoher Qualität zur Verfügung stehen. Die Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal ist Mitglied im Diakonischen Werk Württemberg und Träger verschiedener Einrichtungen mit über 500 Mitarbeitenden in Korntal (bei Stuttgart) und Wilhelmsdorf (bei Ravensburg).