Wir richten uns im Rahmen des Intensiv Betreuten Wohnens an Frauen zwischen dem 18. und 40. Lebensjahr, die aufgrund komplexer Trauma-Erfahrungen an Trauma-Folgestörungen leiden. Sie haben das Täter-Milieu verlassen und sind motiviert, einen neuen Umgang mit diesen Erfahrungen und Folgen zu entwickeln. Häufige Begleitsymptomatiken sind dissoziative Identitätsstörung, Ängste, Depressionen o.ä.
Jeweils für 3 Jahre leben die Frauen in WGs auf einem kleinen Bauernhof. Dieser Wohnort stellt für die Frauen einen „Sicheren Ort“ dar, bietet Zuflucht, eine Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und sich neu zu orientieren.
Das Wohnen wird durch intensive pädagogisch-therapeutische, teilweise tiergestützte Arbeit, Tagesstruktur und sinnstiftende Tätigkeiten in Haus, Hof, Feld, Wald und Garten sowie psychotherapeutische Arbeit (extern) begleitet. Unabdingbare Voraussetzung ist eine endgültige Trennung von den alten, destruktiven Bindungen und der Wunsch zu Stabilisierung, Neuorientierung und einem Neuanfang.