Die theoretischen Abschnitte der zum 1. September 2027 beginnenden 2-jährigen Ausbildung (Beamtenlaufbahn) finden in der Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst am Campus Frankfurt am Main statt.
- 2 Monate Einführungslehrgang (Campus Frankfurt am Main)
- 2 Monate Berufspraktikum I (Ausbildungsgericht)
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6 Monate fachtheoretischer Lehrgang I (Campus Frankfurt am Main)
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12 Monate Berufspraktikum II (Ausbildungsgericht)
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2 Monate fachtheoretischer Lehrgang II (Campus Frankfurt am Main)
Das erwartet dich am Campus Frankfurt am Main:
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Campus mitten in Frankfurt mit guter Anbindung an den ÖPNV
- Täglich nach dem Unterricht nach Hause – Zeit für Freunde und Hobbys!
- Moderne Lehrsäle mit Klimatisierung
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Gratis Kaffee und Wasser
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Günstige Snacks und Speisen
Am Campus Frankfurt am Main gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten. Du pendelst also täglich nach Frankfurt am Main.
Hier gibt’s weitere Infos zum Campus Frankfurt am Main.
Die Berufspraktika finden bei den Ausbildungsamtsgerichten in Süd-, und Westhessen sowie dem Rhein-Main-Gebiet statt. Für den Start ab September 2027 sind das z.B. Darmstadt, Offenbach am Main, Dieburg, Bensheim/Lampertheim, Groß-Gerau, Langen, Michelstadt/Fürth, Rüsselsheim, Seligenstadt, Frankfurt am Main, Bad Homburg, Königstein, Hanau und Wiesbaden.
Deine Benefits im Berufspraktika:
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Du wirst von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern begleitet.
- Die Ausbildung findet entweder einzeln oder in kleinen Gruppen statt.
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Du durchläufst fast alle Abteilungen des Gerichts – auch die Staatsanwaltschaft lernst du kennen.
Deine Tätigkeit als Justizfachwirtin oder Justizfachwirt:
In allen Bereichen der Justiz sind neben Richterinnen und Richtern, Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern sowie Justizfachangestellten auch Justizfachwirte tätig. Sie sorgen für den reibungslosen Ablauf des Verfahrens und haben abwechslungsreiche Aufgaben, sowohl am Schreibtisch als auch bei der Protokollführung direkt im Gerichtssaal.
Als Justizfachwirtin bzw. Justizfachwirt bist du die wichtige Schnittstelle zwischen der Justiz und den Bürgerinnen und Bürgern: Du stehst ihnen mit Rat und Tat zur Seite und erklärst die jeweiligen Sachverhalte und weiteren Prozessabläufe.
Wofür bist du zuständig?
- Gerichtsverhandlungen: Du nimmst in der Protokollführung regelmäßig an Gerichtsverhandlungen teil. Dabei benötigst du umfangreiches Fachwissen und eine gute Auffassungsgabe – denn nichts, was im Gerichtssaal gesagt wird, darf verloren gehen.
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Akten- und Schriftverkehr: Du erledigst den gesamten Schriftverkehr im Verfahren. Protokolle von Gerichtsverhandlungen, aber auch Zeugenaussagen, Gutachten und Zustellungsurkunden wichtiger Unterlagen gehören in die jeweilige Akte.
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Wichtige Dokumente: Du erstellst z.B. Haftbefehle oder Vollstreckungsbescheide, nimmst Anträge auf oder lädst Zeugen zu den Gerichtsterminen vor.
Nach der Ausbildung kannst Du grundsätzlich bei jeder hessischen Justizbehörde eingesetzt werden, ein Anspruch auf Verwendung bei einer bestimmten Behörde besteht nicht. Aktuell besteht sehr hoher Einstellungsbedarf im Rhein-Main-Gebiet, sodass Du mit einem Einsatz in Süd- oder Westhessen oder dem Rhein-Main-Gebiet rechnen musst.