Die Urologische Klinik verfügt über vier gemischte Stationen im 2022 eingeweihten M-Bau (65 Betten), eine interdisziplinäre Wachstation (Intermediate care mit bis zu 24 Betten) und alle diagnostischen und therapeutischen Einrichtungen mit Ausnahme der Transplantation.
Jährlich werden über 4.500 operative Eingriffe stationär sowie ca. 1.500 ambulante Eingriffe durchgeführt und ca. 10.000 Patienten ambulant behandelt. Die Chemo- und Immuntherapie urologischer Tumoren erfolgt in eigener Regie. Kinderurologische Operationen erfolgen im Kinderzentrum. Roboterassistierte Operationen (Da Vinci) und laparoskopische Operationen (3D) sind etabliert für alle Organsysteme (Prostata, Niere, Blase). Zudem stehen mit der MRT fusionierten Prostatastanzbiopsie und der HIFU-Behandlung des Prostatakarzinoms modernste diagnostische und therapeutische Verfahren zur Verfügung. Das interdisziplinäre Tumorboard ist neben der Zertifizierung zum Prostatakrebszentrum Ausdruck des uroonkologischen Schwerpunkts der Klinik.
Der Chefarzt Prof. Dogu Teber verfügt über die komplette Weiterbildungsberechtigung auch nach neuer WBO 2020, die Weiterbildungsberechtigung für die Zusatzbezeichnungen Andrologie und medikamentöse Tumortherapie liegt ebenfalls vor.