Am 1. Juni 2026 ist das Projekt Personal- und Einsatzplanungssystem (PEPSY) im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) in der Abteilung (Abt.) Zentrale Technik (ZT) gestartet.
Zur Unterstützung des landesweit zusammengesetzten Projektteams suchen wir voraussichtlich zum 1. September 2026, befristet bis zum 31. Dezember 2028 fünf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte (m/w/d) für die
Sachbearbeitung im Bereich des Teilprojektes Fachlichkeit
aus den regionalen Präsidien (reg. PP). Grundsätzlich soll jede Behörde in dem Projekt mit einer Person vertreten sein. Das Projekt verläuft in mehreren Phasen, daher werden die Stellen zunächst im Nebenamt besetzt. Ab 1. Januar 2027 sind die Mitarbeitenden der regionalen PP mit einem Anteil von 50% von ihren aktuellen Aufgaben freizustellen.
Was macht das Projekt PEPSY?
Bei dem Projekt PEPSY handelt es sich um ein landesweites Vorhaben, welches die Entwicklung einer Softwareanwendung zum Ziel hat, die eine landeseinheitliche Einsatz- und Dienstplanung für die gesamte Polizei RP gewährleistet.
Es handelt sich um ein IT-Projekt, welches neben einem Schichtplanungssystems und einem Anforderungsportal für Servicedienststellen auch die Planung und Verwaltung von Einsätzen vereinfachen wird.
Ziel ist es, die administrative Verwaltung von Personal der unterschiedlichen Organisationseinheiten der Polizei RP, deren zugehörige Fähigkeiten und von Führungs- und Einsatzmitteln (FEM) landeseinheitlich zu harmonisieren.
Eine dienststellen-, direktions-, und behördenübergreifende Zusammenarbeit in der Personal- und Einsatzplanung soll im Rahmen der Anpassung von Prozessen und Kommunikationswegen erleichtert werden, um einen zeitnahen Überblick über tatsächliche Verfügbarkeiten von Einsatzkräften und FEM zu ermöglichen. Die Zielgruppe der Anwendung sind alle Organisationseinheiten der Polizei RP und deren Mitarbeitende. Abgedeckt werden alle Arbeitszeitmodelle sowie zugehörige Regelungslagen. Dies gilt für die tägliche Dienstplanung genauso wie für Anforderungen bspw. von Kräften der Abt. Bereitschaftspolizei, Spezialeinheiten, Berater- und Verhandlungsgruppe oder spezifischen Einsatzmitteln in BAO-Lagen. Durch den schnellen Austausch von Daten sollen Priorisierungen von Kräften und FEM, insbesondere bei der Bewältigung organisationsübergreifender und landesweiter Lagen, verbessert werden.
Wie verläuft das Projekt?
Projektstart war der 1. Juni 2026. In einer ersten Phase wird das Projekt konzeptionell vorbereitet und die Mitarbeit im TP Fachlichkeit erfolgt zunächst im Nebenamt. Ab dem 1. Januar 2027 ist eine Freistellung zu 50% vom Hauptamt vorgesehen. Im Jahr 2029 ist das Projekt abgeschlossen und die Mitarbeitenden kehren vollumfänglich in ihre ursprünglichen Funktionen zurück.
Wie wirst du arbeiten?
Wir bieten ein modernes New-Work-Arbeitsmodell: flexibles Homeoffice und standortunabhängiges Arbeiten mit gelegentlichen Präsenzterminen für Präsentationen, Abstimmungen und Reviews. Zur transparenten Zusammenarbeit nutzen wir die Software Jira und Confluence. Aufgaben und Status des Projektes werden sichtbar nachverfolgt, Wissen sowie Entscheidungen und Dokumentation finden sich transparent und zentral wieder. Zusätzlich stehen attraktive, gut ausgestattete Räume in der Abt. ZT für Workshops und gemeinsame Arbeit nach Bedarf zur Verfügung. So arbeitet das Team fokussiert im Alltag und trifft sich gezielt dort, wo persönlicher Austausch den größten Mehrwert schafft.
Das sind deine Aufgaben im Projekt:
Die Aufgaben stehen im engen Zusammenhang mit deiner beruflichen Erfahrung im Kontext mit Personal- und Einsatzplanung. Deine Expertise möchten wir einsetzen, um die konzeptionellen Beschreibungen sowie Entwicklung von Standards und Prozessen in den Themenkomplexen Personal- und Einsatzmanagement aus Sicht der Polizeibehörden der Polizei RP aktiv in das Projekt einzubringen. Dafür ist es bspw. nötig, einzelne Anwendungsfälle zu erstellen, zu diskutieren und eine landeseinheitliche Lösung zu finden. Wir möchten deinen Input und die Erfahrungswerte eurer Behörde direkt einfließen lassen.
Die Analyse, Strukturierung und Beschreibung von fachlichen Anforderungen zur Konsolidierung und Priorisierung der landesweiten fachlichen Bedarfe sind hier essentiell und sollen sich im Produkt wiederfinden.
Das Teilprojekt Fachlichkeit wird sich u.a. mit der Erstellung eines Datenschutzkonzepts beschäftigen, um sowohl die Rechte der Mitarbeitenden als auch die Belange einer soliden Einsatzplanung zu gewährleisten. Weiterhin ist die Erstellung eines Rollen- und Berechtigungskonzeptes notwendig, um die Belange der Mitarbeitenden, der Führungsorgane sowie der Führungskräfte zu berücksichtigen.
Deine Aufgabe ist zusammenfassend als „Übersetzer“ zwischen den fachlichen Bedarfsträgern, den Polizeibehörden, und den Entwicklerinnen und Entwicklern zu verstehen. Im Verlauf der Entwicklung wirst du eng in das Testmanagement eingebunden.
Mit der teilweisen Freistellung möchten wir dir die Möglichkeit geben, dich losgelöst vom Hauptamt auf das Projekt konzentrieren zu können. Ebenso wichtig ist es uns, dass du das Sprachrohr in deiner Behörde bist und Informationen einholen kannst, die das Projekt voranbringen. Ein weiterer Aspekt ist, dass du die fachlichen Anforderungen deiner Behörde mit deiner aktiven Mitarbeit vertreten und zeitgleich über den Stand des Projektes authentisch berichten kannst. Dies unterstützt die interne PÖA und erzeugt Akzeptanz für die neue Anwendung.
Was du mitbringst?
Polizeibeamtin oder Polizeibeamter des Landes Rheinland-Pfalz in einem regionalen Polizeipräsidium
Erfahrung in Stab und Linie / Führungsorgane wie Sachbereich Einsatz / Führungsgruppe / Stab mit Schwerpunkt Personalmanagement und Einsatzplanung sowie Administration von Führungs- und Einsatzmitteln
Fähigkeit, Anforderungen der eigenen Behörde strukturiert zu formulieren sowie klar und verständlich zu vertreten
Fähigkeit zum selbstständigen, sorgfältigen und strukturierten Arbeiten sowie Erfahrung in der Erstellung von Konzepten
ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und Motivation
Team- und Kommunikationsfähigkeit
Gute Grundkenntnisse in MS-Office-Produkten und vergleichbaren Anwendungen
Bereitschaft für Dienstreisen innerhalb RP
Erfahrung in Arbeitsgruppen- bzw. Projektarbeit wünschenswert
Führungserfahrung wünschenswert
Menschen mit einer Schwerbehinderung oder ihnen gleichgestellte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Interesse?
Für fachliche Auskünfte steht dir die Projektleitung, Frau PORin Ann-Cathrin Grabowski (Tel.: 06131/65-34100) oder das Projektbüro, PHK Thomas Bergmann (Tel.: 06303-801551), für personalrechtliche Fragestellungen das Sachgebiet PV 3 Personal/Soziales des PP ELT gerne zur Verfügung.
Deine aussagekräftige Interessensbekundung mit kurzem dienstlichem Werdegang sendest du bitte auf dem Dienstweg bis spätestens zum 14.08.2026 per E-Mail an [email protected].
Mit der Bewerbung ist gleichzeitig das schriftliche Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erteilen.
Die Datenschutzerklärung zur Informationspflicht nach Artikel 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie im Internetauftritt der Polizei Rheinland-Pfalz unter:
https://www.polizei.rlp.de/ueber/datenschutz.