- Gestaltung von integrativen und inklusiven Gottesdiensten und Andachten für und mit Menschen mit Hörbehinderungen
- Schaffung von Räumen für Begegnung und Kommunikation
- Integration von Menschen mit Hörbehinderung in Gottesdienste
- verschiedene Veranstaltungen der Hörbehindertenseelsorge
- Begleitung und Vorbereitung auf Sakramente: Taufe, Kommunion, Firmung, Hochzeit
ggf. Beerdigung
- Einzelseelsorge (Hausbesuch hat Vorrang), seelsorgerliche Gespräche
- Gestaltung von besonderen Veranstaltungen wie Trauerwochenenden, Freizeitangeboten mit seelsorgerlichen Inhalten (Wallfahrt, Besinnungstage, bestimmte Zeiten des Kirchenjahres)
- Vernetzung innerhalb der AG Gehörlosenseelsorge
- Vernetzung und Kooperation mit versch. Landesverbänden und evangelischen Gremien
- Unterstützung und Beratung von Kirchengemeinden bei Fragen zu Sinnesbehinderungen und Inklusion (Dolmetschen, Hilfsmittel, Vernetzung mit spezialisierten Beratungsstellen)
- Begleitung ehrenamtliche Mitarbeiter
- Teilnahme an verschiedenen Konferenzformaten (auf Diözesanebene, ökumenisch, ggf. Bundesebene)
Die konkreten Aufgaben und Schwerpunkte sind mit dem Dekan, dem/der Schuldekan:in vor Ort, sowie den zuständigen Diözesanreferentinnen der Hauptabteilung V und IV zu vereinbaren.
Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung als Gemeindereferent:in oder Pastoralreferent:in oder eine Ausbildung zum Diakon und bringen im Idealfall einige Jahre an Berufserfahrung mit.
Sie sind in hohem Maße wertschätzend und kommunikativ. Sie besitzen hervorragende Fähigkeiten zur professionellen Beziehungsgestaltung, z. B. Empathie, Echtheit, und sind bereit zum direkten Kontakt mit Betroffenen und deren Angehörigen.
Sie können Ihren katholischen Glauben und die Rede von Gott zielgruppenspezifisch zur Sprache bringen. Sie eröffnen Räume und Begegnungsmöglichkeiten, in denen Menschen mit auditiven Einschränkungen ihren Glauben leben und feiern können.
Sie bringen fachspezifische Kenntnisse in der Gehörlosenseelsorge mit bzw. sind bereit, diese in entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen zu erwerben. Sie haben Freude am Erlernen neuer Sprachen bis mind. Niveau B2 (Gebärdensprache).
Sie arbeiten vernetzt im Sinne der Inklusion mit anderen Partnern, besonders der Behindertenhilfe und der Ökumene.
Sie kennen sich sehr gut aus im Bereich Prävention für Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene. Sie besitzen einen professionellen Umgang mit Nähe und Distanz und bringen die Bereitschaft mit, sich und Ihr Tun zu reflektieren und beständig weiterzuentwickeln.