Bei dem Sozialgericht Düsseldorf ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
Justizhelfer/in (m/w/d) in der Wachtmeisterei (Entgeltgruppe 4 TV-L) zunächst befristet für 12 Monate zu besetzen.
Die Befristung erfolgt gemäß § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz. Die Ausschreibung richtet sich daher ausschließlich an Bewerber/innen, die nicht bereits in einem Beschäftigungsverhältnis mit einer Behörde des Landes Nordrhein-Westfalen stehen bzw. standen. Eine spätere Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis wird angestrebt.
- Als Justizhelfer im Justizwachtmeisterdienst sorgen Sie für Ruhe, Ordnung und Sicherheit bei Gericht. So gewährleisten Sie für alle Beteiligten ein ordentliches und störungsfreies Verfahren.
- Im Rahmen Ihrer Aufgaben üben Sie hoheitliche Befugnisse aus und tragen dafür im Dienst eine Uniform.
- Sie kontrollieren den Zutritt zum Justizgebäude, sichern Termine und Sitzungen.
- Im Zuge Ihrer Tätigkeit im Pforten- und Auskunftsdienst nebst Bedienung der sog. Sicherheitsschleuse (Zugang für Besucher/innen) besetzen Sie auch wechselseitig die hiesige Telefonzentrale.
- Sie unterstützen das Gericht beim Aktentransport innerhalb des Hauses und sorgen dafür, dass Posteingang und Postausgang sowie der Postaustausch zwischen Justizbehörden reibungslos funktioniert.
- Im Zuge der Digitalisierung und der Einführung der elektronischen Akte arbeiten Sie ebenfalls rotierend am EDV-Arbeitsplatz der Scanstelle des Gerichts.
- Auch der Einsatz im Fahrdienst (Transport- und Personenfahrten) gehört zu Ihren Aufgaben.
- Die Unterstützung der Hausmeisterei und Mithilfe bei hausinternen Umzügen sowie die Erledigung von Aufgaben nach Einzelzuweisung durch die Geschäftsleitung oder die Leitung der Wachtmeisterei rundet Ihr vielfältiges und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld ab.
- Sie arbeiten gesamtverantwortlich im Team und sorgen für eine effiziente Erledigung Ihrer Aufgaben.
- mindestens erfolgreicher Hauptschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand und eine abgeschlossene Berufsausbildung
- beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift
- einwandfreies Führungszeugnis
- ausgeprägtes Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein
- sorgfältige Arbeitsweise
- körperliche Fitness und gesundheitliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Tätigkeit verbunden sind
- sicheres und freundliches Auftreten sowie Durchsetzungsfähigkeit
- hohe Kommunikationsfähigkeit
- Belastbarkeit auch in Stress-Situationen
- Bereitschaft und Fähigkeit zur Teamarbeit
- eine hohe Einsatzbereitschaft und die Bereitschaft zur beruflichen Fort- und Weiterbildung
- Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeit
- Führerschein der Klasse B oder Klasse 3 (alt) und mehrjährige Fahrpraxis
- Kenntnisse im Sicherheitsbereich (z.B. Sachkundeprüfung nach § 34a GewO)
- Grundkenntnisse und Erfahrungen in der Informationstechnik (MS-Office)
- Kritikfähigkeit und Selbstreflexion
- Sie werden zunächst in einem befristeten Beschäftigungsverhältnis eingestellt. Die spätere Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis wird angestrebt.
- Das Einstiegsgehalt wird entsprechend der Entgeltgruppe 4 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) (derzeit 2.949,24 EUR Brutto ausgehend von der Stufe 1 (Stand 01.04.2026)) gezahlt.
- Die Arbeitszeit beträgt derzeit 39,83 Std./Woche. Diese wird während der Dienstzeiten der Wachtmeisterei und der Öffnungszeiten des Gerichts geleistet. Ein Arbeitszeitkonto ist obligatorisch.
- Der Dienstort ist Düsseldorf.
Die Ausschreibung richtet sich insbesondere an
- Bewerber/innen (m/w/d), welche die vorgenannten Aufgaben vollumfänglich ausführen und die Qualifikationen erfüllen.
Die Eingabe einer Bewerbung umfasst das Einverständnis, dass erforderliche Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens vorübergehend gespeichert werden. Die Eingabe einer Bewerbung umfasst ebenfalls das Einverständnis zur Einsichtnahme der eingereichten Unterlagen durch die hiesige Personalvertretung, Gleichstellungsbeauftragte und Schwerbehindertenvertretung.
Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Scheufens Goldenberg (Tel.: 0211/7770-1355) zur Verfügung.
Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte mit lückenlosem Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Unterlagen über Ihre bisherige Tätigkeit bis zum 04.09.2026 an den
Präsidenten des Sozialgerichts
- Geschäftsleitung -
Ludwig-Erhard-Allee 21
40227 Düsseldorf
Bewerbungen sind auf dem Postweg oder elektronisch ([email protected]) zum Aktenzeichen: 2500ED-I.3 ZD einzureichen. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist (es gilt: Datum des Poststempels) eingegangene Bewerbungen finden keine Berücksichtigung.
Hinweis zum Datenschutz:
Mit Abgabe einer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten während des laufenden Bewerbungsverfahrens elektronisch gespeichert werden. Sofern Sie nicht ausdrücklich widersprechen, bleiben Ihre Daten für einen eventuellen späteren Gebrauch für die Dauer eines Jahres nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gespeichert und werden erst dann automatisch gelöscht. Im Falle eines Widerspruchs erfolgt die Löschung gemäß den gesetzlichen Löschungsfristen bereits zwei Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens.
Bei der Justiz NRW arbeiten rund 43.000 Menschen bei 204 Gerichten, 19 Staatsanwaltschaften und drei Generalstaatsanwaltschaften, 36 Justizvollzugseinrichtungen, fünf Jugendarrestanstalten und 19 Dienststellen des ambulanten Sozialen Dienstes gemeinsam für ein Ziel: Ein gerechtes Miteinander in der Gesellschaft. In ganz unterschiedlichen Berufsfeldern kann sich hier jeder auf seinen eigenen Karriereweg machen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren dabei von unterschiedlichen Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung, einer guten Work-Life-Balance, sicheren Arbeitsplätzen und der Möglichkeit der Verbeamtung.
Die Justiz NRW steht für Chancengleichheit und begrüßt Bewerbungen aus allen Teilen der Gesellschaft. Wir fördern insbesondere die berufliche Entwicklung von Frauen. Sie werden nach dem Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfalen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die Justiz NRW sieht sich der Gleichstellung von Beschäftigten mit und ohne Schwerbehinderung in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Bei gleicher Eignung werden Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung und gleichgestellter Menschen mit Behinderung, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen, bevorzugt berücksichtigt. Auch Bewerbungen von Menschen jeglicher geschlechtlichen Identität und von Menschen mit Einwanderungsgeschichte werden von uns unterstützt und sind ausdrücklich erwünscht.