Fakultät II - Mathematik und Naturwissenschaften, Institut für Physik und Astronomie / FG Experimentalphysik, insbesondere Optoelektronik/Quantenbauelemente
Mitarbeit im DFG-Verbundprojekt „Optische Verstärkung und Photonenkorrelationen in Nanolasern, die vollständig aus TMDC-Materialien bestehen“. Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuartiger Nanolaser auf Basis vollständig aus TMDC-Halbleitern bestehender Resonatorstrukturen, um eine deutlich verbesserte Licht–Materie-Kopplung und effizientere Lasereigenschaften zu erreichen. Durch kombinierte optische und quantenoptische Experimente sowie theoretische Vielteilchenmodelle sollen die zugrunde liegenden Mechanismen des optischen Gewinns, insbesondere die Rolle exzitonischer Effekte, aufgeklärt werden. Damit sollen die physikalischen Grundlagen für eine neue Klasse ultrakompakter und effizienter Nanolaser für integrierte Photonik und Quantentechnologien geschaffen werden.
Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder Äquivalent) der Physik oder einem verwandten Fachgebiet. Erforderlich sind fundierte Kenntnisse in der Festkörperphysik und Halbleiterphysik sowie in der Quantenoptik, insbesondere im Bereich der Licht–Materie-Wechselwirkung in Halbleitersystemen. Ebenfalls zwingend erforderlich ist ein ausgeprägtes, nachweisbares Interesse sowie erste praktische Erfahrung in der experimentellen Forschung im Bereich Nanophotonik, Quantenoptik oder zweidimensionaler Materialien (TMDCs), belegt beispielsweise durch eine entsprechende Masterarbeit oder einschlägige Forschungspraktika. Die Fähigkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit wird vorausgesetzt, einschließlich der Bereitschaft, sich schnell und selbstständig in neue experimentelle Methoden der optischen und quantenoptischen Spektroskopie einzuarbeiten. Sehr gute akademische Leistungen im Studium werden erwartet. Zudem sind analytisches Denkvermögen, hohe wissenschaftliche Motivation sowie Kreativität im Umgang mit komplexen physikalischen Fragestellungen zwingende Voraussetzungen für die erfolgreiche Bearbeitung des Projekts. Gute Deutsch- und/oder Englischkenntnisse erforderlich; Bereitschaft, die jeweils fehlenden Sprachkenntnisse zu erwerben.
Wünschenswert sind erste praktische Erfahrungen in der experimentellen Halbleiterphysik, Nanophotonik oder Quantenoptik, etwa im Bereich optischer Spektroskopie, Lasermesstechnik, Kryotechnik oder mikroskopischer Charakterisierung. Ebenso von Vorteil sind Grundkenntnisse in wissenschaftlicher Datenanalyse und Programmierung (z. B. Python). Erfahrungen in interdisziplinären Forschungsumgebungen sind ebenfalls willkommen. Die Motivation, wissenschaftliche Ergebnisse auf internationalen Konferenzen zu präsentieren und in Fachzeitschriften zu veröffentlichen ist erwünscht.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer mit den üblichen Unterlagen ausschließlich per E-Mail (in einem pdf-Dokument, max. 5 MB) an Prof. Dr. Stephan Reitzenstein unter [email protected].
Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden. Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann. Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten gem. DSGVO finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/.
Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund sind herzlich willkommen.
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