Das Klinikum Ingolstadt ist ein überregionales Kompetenzzentrum mit 841 Betten und Behandlungsplätzen. Jährlich versorgen wir in über 20 Kliniken und Instituten sowie 10 hochspezialisierten Zentren etwa 93.000 Patienten stationär und ambulant auf hohem medizinischen Niveau.
Die Urologische Klinik des Klinikums Ingolstadt umfasst 57 Plan-Betten. Zusätzlich stehen Behandlungsplätze auf der interdisziplinären Onkologischen Tagesklinik und Betten auf Intermediate care, sowie Infektionsbetten zur Verfügung. Seit 2023 wird die Kinderurologie in einer gemeinsam geführten Sektion in enger Kooperation mit der Kinderchirurgie des Hauses betrieben. Pro Jahr werden in der Urologischen Klinik ca. 3300 Patienten stationär und ca. 5000 ambulante und Hybrid-Behandlungen (einschließlich konsiliarischer Behandlungen) durchgeführt. Die Klinik verfügt über alle modernen Einrichtungen der uroradiologischen, sonographischen und urodynamischen Funktionsdiagnostik (digitale Röntgenarbeitsplätze, Video-Urodynamik, Powerdoppler, Duplex- und Triplex-Sonographie, Fusionsbiopsie und die Endosonographie). Für die Verfahren der Steintherapie werden endourologische und perkutane Verfahren mit Ultraschall- und Lasertherapie (Holmium-Laser) angeboten. Ein spezieller Schwerpunkt ist die Versorgung von Patienten mit Prostatakarzinomerkrankung im zertifizierten Prostatakarzinomzentrum. Hier steht ein da Vinci-Xi OP-Roboter mit table motion für sämtliche Roboter-assistierten laparoskopischen Eingriffe zur Verfügung.
Im Rahmen des Versorgungsauftrages wird das gesamte konservative und operative Spektrum der Urologie, ausgenommen der Nierentransplantation, vorgehalten. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der robotischen Urologie, der Endourologie, der großen Tumorchirurgie, der medikamentösen Tumortherapie urologischer Tumoren, der plastisch-rekonstruktiven Urologie, der Kinderurologie und der modernen Steintherapie.