Das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) ist „DER“ Dienstleister der Polizei Rheinland-Pfalz. Fachlichkeiten und Zuständigkeit der sieben Abteilungen des PP ELT umfassen die spezifische Einsatzunterstützung auf Landes- und Bundesebene (Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten) sowie die Einsatzkompetenz auf den schiffbaren Wasserstraßen des Landes (Wasserschutzpolizei).
Die Aufgabenwahrnehmung in den Bereichen Beschaffung, Technik und Gesundheitsmanagement erfolgt in landesweiter Zuständigkeit für alle Polizeibehörden sowie für weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen die Verwaltung des Personals und des Haushalts sowie der Liegenschaften des Präsidiums.
Standorte des Präsidiums befinden sich im gesamten Bundesland. Liegenschaften in Mainz, Enkenbach-Alsenborn, Koblenz und Wittlich-Wengerohr werden ergänzt um insgesamt sieben Wasserschutzpolizeistationen und Außenstellen sowie um den Standort der Polizeihubschrauberstaffel in Winningen. Aufnahme des Wirkbetriebs des PP ELT ist 2017; die Zahl der Beschäftigten beläuft sich auf rund 1.850 Personen.
Zur Verstärkung der Abteilung Zentrale Technik, Dezernat Polizeiliche IT-Anwendungen (PIA), Sachgebiet PIA7 - Mobile Systeme/ TEMPUS/ Registeranwendungen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter (m/w/d) für die
Sachbearbeitung MDM
(Landesadministration Mobile Device Management)
(Kennziffer: 14/5/PIA7/2026)
Dienstort: Mainz
Das Dezernat Polizeiliche IT-Anwendungen (PIA) in der Abteilung Zentrale Technik ist innerhalb der Polizei Rheinland-Pfalz für die Erneuerung und Harmonisierung der polizeilichen IT–Systeme in enger Abstimmung mit dem Bundesprogramm Polizei 20/20 zuständig. Das Programm 20/20 Rheinland-Pfalz führt zu diesem Zweck in Kooperation mit der Polizei des Saarlands mehrere Projekte mit landesweiter und bundesweiter Bedeutung durch.
Im Sachgebiet PIA 7 sind die Themenbereiche MoAP (Mobiles Arbeiten in der Polizei), Teilprojekt Technik der Onlinewache, MDM-Landesadministration, Team TEMPUS (Landesbetreuung) sowie der Registeranwendungen (z.B. Zentrales Verkehrsinformationssystem, Ausländerzentralregister, Bundeszentralregister, Nationales Waffenregister, Einwohnerinformations-system) verortet. Das Sachgebiet unterstützt fachlich die Einführung, Weiterentwicklung und den Betrieb von mobilen Applikationen mit landesweiter Bedeutung. Die Umsetzung Rollout MoAP erfolgt über das MDM-Team im Sachgebiet PIA 7. Das Sachgebiet versteht sich auch als eine Schnittstelle zwischen den polizeilichen Anwendern und der Softwareentwicklung. Deshalb werden bei den Bewerbern nicht nur die fachlichen Fähigkeiten und Kommunikationsfähigkeit, sondern auch eine technische Affinität sowie technisches Interesse vorausgesetzt.
Wenn Sie interessiert sind, mobile Technik und Fachlichkeit zusammenzubringen sowie den Rahmen mitzugestalten, der die zukünftige Polizeiarbeit maßgeblich mit beeinflusst, so sind Sie für uns die richtige Frau bzw. der richtige Mann!
Ihre Aufgaben:
Konfiguration und Administration des MDM-Systems (Landesebene)
Koordination und Anpassung von Arbeitsabläufen MDM (Landesebene)
Planung und Abstimmung von Arbeitsabläufen mit MDM-Administratoren der Präsidien
Überarbeitung und Anpassung der Netzpläne MDM System
Konzepterstellung, Dokumentation, Anleitungen, Qualitätskontrolle und Optimierung (MDM/mobile Endgeräte)
Zusammenarbeit mit den IT-Sicherheitsbeauftragten
Vertretung des Fachbereichs in Arbeitsgruppen auf Präsidial- und Landesebene
Organisation, Planung und Durchführung von Multiplikatorenschulungen (Präsidien)
Anleiten und Beraten der MDM-Administratoren der Präsidien
Erweiterte Endgeräteadministration (2nd Level)
Fachliche Aufsicht der Updateverwaltung
Konfiguration von Spezialbedarfen
Ansprechperson für LDI und AirWatch-VMWare für MDM-System (polizeiliche Anforderungen)
Unterstützen und Beraten der MDM Administratoren der einzelnen Behörden (2nd und 3rd Level Support)
Anwenderbetreuung
Benutzerverwaltung
Test- und Releasemanagement in Zusammenarbeit mit den einzelnen polizeilichen Fachbereichen
Anforderungsprofil:
Soweit es sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine sogenannte „sicherheitsempfindliche Tätigkeit“ handelt, ist die endgültige Übertragung dieser Stelle abhängig von der erfolgreich und erkenntnisfrei abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfung nach dem LSÜG (Landessicherheitsüberprüfungs-gesetz).
Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.
Unser Angebot
Im Rahmen der Unterstützung einer guten Work-Life-Balance sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten wir eine möglichstflexible Dienstzeitgestaltung (u.a. Rahmenarbeitszeit ohne Kernzeiten, Heimarbeit).
Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter steht an oberster Stelle und wird deshalb durch ein ausgeprägtes Behördliches Gesundheits-management unterstützt.
Wir legen Wert auf persönliche Gestaltungsspielräume in einer wertschätzenden, vertrauensvollen Arbeitsumgebung und geben Möglichkeiten zur gezielten, fachlichen Aus- und Weiterbildung.
Wir bieten Ihnen für diesen abwechslungsreichen und interessanten Aufgabenbereich, bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen, eine Vergütung nach Entgeltgruppe 9b des Tarifvertrages der Länder (TV-L).
Die Möglichkeit einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe 10 wird derzeit geprüft und, sollte diese zukünftig bestehen, dann entsprechend der tariflichen Regelungen umgesetzt. Die Entgelttabelle finden Sie unter http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg/.
Die zu besetzende Stelle umfasst eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden und ist auch für Teilzeitkräfte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.
Unsere Werte
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Menschen mit einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis ist der Bewerbung beizufügen.
Wir sind bestrebt, den Frauenanteil unserer Beschäftigten zu erhöhen und daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten. Im Falle einer Einladung zum Auswahlgespräch übersenden wir Ihnen mit der Einladung per E-Mail die Verwaltungsvorschrift ‚Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ vom 7. Juli 2025, die zugehörige ‚Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ (Anlage 1) sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ (Anlage 2) mit der Bitte, die unterschriebene Erklärung zur Verfassungstreue zum Auswahlgespräch mitzubringen.
Die Verwaltungsvorschrift, die 'Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ finden Sie zu Informationszwecken auf der Website
https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads
unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘.
Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 POG; eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u. a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG. Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website
https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads
unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/ Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘. Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind.
Für fachliche Auskünfte steht Ihnen Frau Carmen Schweickardt (Tel.: 06131/65-85570) aus dem Sachgebiet PIA 7 Mobile Systeme/Tempus/Register und für personalrechtliche Fragestellungen Frau Franziska Heiden (Tel.: 06131/65-87312) aus dem Sachgebiet Personal/Soziales gerne zur Verfügung.
Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens zum 1. Juli 2026 an das
Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
Sachgebiet Personal/Soziales
Postfach 100 131
55133 Mainz
Gerne können Sie diese parallel elektronisch (eine zusammenhängende PDF-Datei, maximal 5 MB) an [email protected] senden.
Bitte stellen Sie uns ausschließlich Kopien (ohne Mappe, Heftung oder Büroklammern) zur Verfügung.
Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen, diese werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach den Bestimmungen des Datenschutzes vernichtet.
Die Datenschutzerklärung zur Informationspflicht nach Artikel 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie im Internetauftritt der Polizei Rheinland-Pfalz unter:
https://www.polizei.rlp.de/ueber/datenschutz .