Bereich: Fakultät I - Philosophische Fakultät | Stellenumfang: Vollzeit | Beschäftigungsdauer: befristet | Ausschreibungs-ID: 7042
Wir sind eine interdisziplinär ausgerichtete und weltoffene Universität mit aktuell rund 14.000 Studierenden und einem Fächerspektrum von den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften bis hin zu Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften. Mit über 2.000 Beschäftigten zählen wir zu den größten Arbeitgebern der Region und bieten ein einzigartiges Umfeld für Lehre, Forschung und Weiterbildung.
In der Fakultät I - Philosophische Fakultät, Seminar fürSoziaswissenschaften, suchen wir eine/n wissenschaftliche/n MItarbeiter/in zum 01.10.2026 zu folgenden Konditionen:
- 100 % = 39,83 Stunden
- Entgeltgruppe 13 TV-L
- befristet für die Dauer von drei Jahren
- empirische Forschungsarbeit im EU-Horizon Projekt FEMVision an der Professur für Qualitative Methoden und Soziologie der Migration, Seminars für Sozialwissenschaften
- Unterstützung der Professur als Teil von internationalem Projektkooperationsmanagement und in der Konzeption wissenschaftlicher Veranstaltungen und Wissenstransfer im Rahmen des Projekts
sowie Mitwirkung bei administrativen Aufgaben
- Durchführung eines international orientierten, kooperativen, theoretisch und empirisch fundierten Forschungsprojekts, an der Schnittstelle der kritischen
empirischen Sozialforschung zu visuellem Storytelling, Emotionen und Visualität vorzugsweise mit Fokus auf Bilder und Figuren der Weiblichkeit, der Authentizität und Emotionen
der Empörung und der Wut im Kontext der (globalen) radikalen Rechten und auf digitalen Medien.
- Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (M.A. oder vergleichbar) mit Promotion im Bereich der Sozial- und Politikwissenschaften
- vorzugsweise zudem eine mehrjährige Erfahrung in der Leitung interdisziplinärer und internationaler Projektgruppen inklusive Personal-und Budgetverantwortung
- Forschung zu einem oder mehreren der folgenden thematischen Felder:
Internationale politische Theorien und kritische empirische Sozialforschung zu visuellem Storytelling, Emotionen, und Figuren der Weiblichkeit, Fokus auf
Emotionen der Authentizität, der Empörung und der Wut in der Politik der radikalen Rechten auf digitalen Medien
- mindestens eine wissenschaftliche Publikation. Bitte reichen Sie mit Ihrer Bewerbung bis zu drei Publikationen ein.
- Erfahrungen in der Beteiligung am wissenschaftlichen Austausch (bitte geben Sie Ihre Erfahrungen in der Beteiligung an Forschungsanträgen, Organisation
von Konferenzen, im Outreach sowie Kooperation mit Zivilgesellschaft und Institutionen u.a. an)
- Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit
- sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie bevorzugt sehr gute Kenntnisse weiterer europäischer Sprachen, darunter italienisch.
- Förderung der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz
- Vielfältige Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und einen sichtbaren Beitrag im Umfeld von Forschung und Lehre zu leisten
- Ein modernes Verständnis von Führung und Zusammenarbeit
- Gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, beispielsweise durch flexible Ausgestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort sowie Unterstützung bei der Kinderbetreuung
- Umfangreiches Personalentwicklungsprogramm
- Gesundheitsmanagement mit breit gefächertem Präventions- und Beratungsangebot
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 14.07.2026.
Bitte bewerben Sie sich ausschließlich über unser Jobportal (https://jobs.uni-siegen.de). Bewerbungen in Papierform oder per E-Mail können wir leider nicht berücksichtigen.
Prof. Dr. Nicole Milman-Dörr
Tel.: +49271-7404580/-3425 (Sekretariat)
[email protected]
Chancengerechtigkeit und Diversity werden an der Universität Siegen gefördert und gelebt. Die Ausschreibung richtet sich ausdrücklich an Menschen aller Geschlechter (m/w/d); Bewerbungen von Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz besonders berücksichtigt. Gleichermaßen wünschen wir uns Bewerbungen von Personen mit unterschiedlichstem persönlichen, sozialen und kulturellen Hintergrund, Menschen mit Schwerbehinderung und diesen Gleichgestellten.