Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF ist ein lebendiger Ort der Kunst, der Forschung und der Lehre. Renommierte Fachleute aus Filmpraxis und Wissenschaft betreuen die Studierenden intensiv und individuell. An der einzigen deutschen Filmuniversität wird innovative Forschung mit, im und zu Film und anderen audiovisuellen Medien vorangetrieben. Die Hochschule ist ein weltoffener und diskriminierungsfreier Raum für kulturelle und gesellschaftliche Auseinandersetzung.
Im Creative eXchange Studio (CX Studio) der Filmuniversität ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Projekt „CINEMATIC FUTURES – Adaptive Produktionsökologien im Zeitalter von künstlicher Intelligenz und virtueller Medienproduktion“ eine Stellezu besetzen als
Es erfolgt eine Einstellung gemäß § 52 Absatz 2 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) i.V.m. dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) (in der jeweils gültigen Fassung) sowie entsprechend Kolleglaufzeit befristet für vier Jahre und unter Anrechnung möglicher Vordienstzeiten.
Das Vorhaben CINEMATIC FUTURES dient dem Aufbau eines inter- und transdisziplinären Forschungskollegs an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Thematisch adressiert das Kolleg die tiefgreifenden technologischen Transformationen audiovisueller Medienproduktion durch generative Künstliche Intelligenz (KI) und virtuelle Produktionstechnologien (VP). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie generative KI und integrierte Echtzeittechnologien filmische Produktionsprozesse, audiovisuelle Ästhetik und künstlerische Ausdrucksformen verändern. Untersucht wird, wie diese Veränderungen wissenschaftlich, künstlerisch und technologisch gestaltet und in neue Standards überführt werden können, um zukunftsweisende Erzählformen und cineastische Darstellungen zu ermöglichen. CINEMATIC FUTURES ist im CX Studio der Filmuniversität angesiedelt und wird von den dortigen Professor*innen geleitet.
Die hier ausgeschriebene Kollegleitungzum Thema Cinematic Realtime: Future Scenarios, Formats and Standards bildet die methodische Klammer des Forschungskollegs: Sie arbeitet eng mit den Professor*innen des CX Studio zusammen, koordiniert die übergreifende Forschungsagenda des Kollegs und entwickelt eigene Forschungsbeiträge zu zukünftigen Produktionsformen im Bereich Cinematic Realtime.
Zu den Aufgaben gehören insbesondere:
- Wissenschaftliche Koordination und Synthese der Einzelvorhaben der Promovierenden
- Entwicklung eines wissenschaftlichen Referenzrahmens für zukünftige Szenarien, Formate und Standards von Realtime-, XR- und KI-gestützten Medienproduktionen
- Veröffentlichung und Transfer der Forschungsergebnisse in wissenschaftliche, künstlerische und praxisorientierte Kontexte innerhalb der Filmuniversität sowie darüber hinaus
Die Stelle bietet die Möglichkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit in der Lehre und Forschung im CX Studio sowie den fachlich angrenzenden Forschungszentren der Filmuniversität. Die Bereitschaft hierzu wird vorausgesetzt. Der Aufbau einer Verzahnung mit den anderen Forschungszentren der Filmuniversität ist Teil des Vorhabens.
Da es sich um eine Qualifizierungsstelle (Postdoc) handelt, dient die Tätigkeit zugleich der Weiterqualifizierung.
Die in der Stellenausschreibung beschriebenen Aufgaben sind integraler Bestandteil der Qualifizierung und bieten die Möglichkeit, die für das angestrebte Qualifizierungsziel erforderlichen wissenschaftlichen, methodischen und überfachlichen Kompetenzen systematisch zu erwerben und weiterzuentwickeln. Hierfür steht entsprechend
§ 52 Absatz 4 BbgHG ein angemessener Anteil von mindestens einem Drittel der Arbeitszeitzur Verfügung. Die konkrete Ausgestaltung der Qualifizierung erfolgt im Rahmen eines individuellen Entwicklungsplans, der zwischen demr Bewerberin und den Verantwortlichen des CX Studios abgestimmt wird. Ziel ist es, die Anforderungen des Aufgabengebiets mit den persönlichen Qualifizierungszielen sinnvoll zu verzahnen. B***ewerberinnen werden daher gebeten, bereits mit ihrer Bewerbung einen Vorschlag für einen Entwicklungsplan sowie ein Forschungsexposé einzureichen.
Die Filmuniversität unterstützt das Vorhaben durch die Bereitstellung von Bearbeitungszeit sowie mit fachlicher Beratung und Betreuung und den Diskurs innerhalb der Hochschulöffentlichkeit.
Nach § 52 Absatz 5 BbgHG ist nachzuweisen:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Dipl. (Uni), M.A. oder M.Sc.) sowie
- eine abgeschlossene Promotion in einem für das Forschungskolleg einschlägigen wissenschaftlichen, künstlerisch-wissenschaftlichen oder technologischen Fachgebiet (z.B. in Film- und Medienwissenschaften, Medieninformatik, Creative Technologies, Digitaler Medienproduktion, Digital Media oder vergleichbaren Disziplinen).Die Promotionsurkunde oder zumindest der Nachweis über eine erfolgreich abgeschlossene Disputation muss bis zum Ende der Bewerbungsfrist (s.u.) eingereicht werden!
Weiterhin sind erforderlich und nachzuweisen:
- Fundierte Kenntnisse aktueller technologischer Entwicklungen wie bspw. generativer KI, Echtzeittechnolgogien oder virtueller Produktion
- Erfahrung in der Mitarbeit bei Forschungs- oder Entwicklungsprojekten
- Ausgeprägte Teamfähigkeit sowie Kommunikation- und Organisationskompetenzen
- Publikations- und Vortragserfahrung
- Verhandlungssichere Deutschkenntnisse sowie gute Englischkenntnisse, jeweils in Wort und Schrift
Für die Erfüllung der genannten Aufgaben sind zudem erwünscht:
- Erfahrung in der wissenschaftlichen Koordination von (interdisziplinären) Forschungs- oder Entwicklungsprojekten
- Erfahrung in der Produktion von Medieninhalten in arbeitsteiligen Projekten
- Erfahrung in der Betreuung wissenschaftlicher oder künstlerischer Nachwuchsprojekte
- Erfahrung in der Drittmitteleinwerbung und im Wissenschaftsmanagement
- Erfahrungen mit Verwaltungs- und Organisationsabläufen im Hochschulkontext
- Erfahrung in der Leitung von interdisziplinären Teams
- ein dynamisches abwechslungsreiches Arbeitsumfeld im Team,
- Raum für die Gestaltung eigener Lehrformate und Forschungsprojekte im Rahmen der Lehre,
- die Möglichkeit einer Teilnahme an Exkursionen, Festivalbesuchen, Symposien,
- eine regelmäßige Vergütung und Sozialleistungen entsprechend den Regelungen des öffentlichen Dienstes einschließlich zusätzlicher Altersversorgung,
- einen modern und ergonomisch ausgestatteten Arbeitsplatz mit flexiblen Arbeitszeitmodellen,
- die Möglichkeit zur Inanspruchnahme eines Firmentickets,
- ggf. die Möglichkeit zur Inanspruchnahme eines Belegplatzes in einer ortsnahen Kindertagesstätte,
- individuelle und optimale Unterstützung bei der beruflichen Entwicklung durch Angebote zur Fort- und Weiterbildung (Die der Filmuniversität bietet ein breites und speziell auf den akademischen Nachwuchs konzipiertes Programm aus Lehrangeboten, Workshops, Trainings, Beratung und Coaching an.)
Zudem setzt sich die Filmuniversität für eine Stärkung der ein und fördert die Auseinandersetzung mit ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen von Nachhaltigekit in Lehre, Kunst und Forschung.
Die Filmuniversität schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.
Die Filmuniversität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert daher qualifizierte Bewerberinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.
Bei gleicher Eignung werden Frauen unter den Voraussetzungen des § 7 Absatz 4 BbgHG sowie schwerbehinderte Menschen und diesen gleichgestellte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in Ihrer Bewerbung hin und teilen Sie uns gerne mit, ob Sie im Zuge des Bewerbungsprozesses Unterstützung benötigen.
Wir freuen uns ausdrücklich über Bewerbungen von Personen aus dem Ausland, mit Migrationshintergrund oder mit Betreuungsaufgaben. Als familienfreundliche Universität unterstützen wir Sie und Ihre Familie in verschiedenen Lebenssituationen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bieten hierzu gezielte Maßnahmen im Rahmen der Charta „Familie in der Hochschule“.
- Motivationsschreiben
- Lebenslauf (mit Anschrift und Tel.-Nr.)
- Zeugnisse über Schul-, Ausbildungs- und Studienabschlüsse sowie Promotionsurkunde bzw. Nachweis über eine abgeschlossene Disputation
- Forschungsexposé mit Bezug zum o.g. Projekt (max. 2-3 DIN-A4-Seiten)
- Vorschläge für einen individuellen Entwicklungsplan (max. 1 DIN-A4-Seite)
- Tätigkeitsnachweise oder Arbeitszeugnisse von vorherigen Arbeitsstellen und ggf. ein Zwischenzeugnis vom jetzigen Arbeitgeber
richten Sie bittebis zum 17.08.2026an die Filmuniversität ausschließlich über unser Online-Bewerbungsportal.