Das Labor für Neugeborenenscreening führt jährlich mehr als 50.000 Untersuchungen auf das Vorliegen von angeborenen Stoffwechselerkrankungen, hormonellen Erkrankungen, Mukoviszidose, schwere angeborene Immundefekte, Sichelzellkrankheit und spinale Muskelatrophie (SMA) durch. Hierbei kommen neben der Tandem-Massenspektrometrie verschiedene biochemische, immunologische und molekulargenetische (qPCR) Methoden zum Einsatz. Die Kinder-Richtlinie hat sich im Mai 2026 erneut geändert und das Neugeborenenscreening wurde um vier Zielkrankheiten erweitert (Homocystinurie, Propionacidämie, Methylmalonacidurie und Vitamin B12-Mangel). Der Leistungsumfang und die methodologische Komplexität haben dadurch deutlich zugenommen.
Ihre Aufgaben:
- Optimierung und Weiterentwicklung der digitalen Prozesse entlang der komplexen, diagnostischen Laborabläufe
- Analyse von bestehenden Strukturen und Ergänzung mit modernen digitalen Lösungen
- Unterstützung bei der Standardisierung und Automatisierung wiederkehrender Arbeitsschritte
- Validierung, Dokumentation und Qualitätssicherung bei Änderungen an digitalen Prozessen und Systemen
- Entwicklung und Etablierung von Verfahren zur Datenqualitätssicherung, Fehlererkennung und Prozesskontrolle
- Entwicklung und Anwendung geeigneter Methoden zur statistischen und/oder bioinformatischen Datenanalyse
- Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung digitaler Workflows unter Berücksichtigung medizinischer, biochemischer und regulatorischer Anforderungen
Diese Position ist in Teilzeit mit 50 % der regulären wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen.