Die Medizinische Fakultät ist integraler Bestandteil der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und wirkt mit dem Universitätsklinikum Magdeburg A. ö. R. in Forschung, Lehre und Krankenversorgung zusammen.
An der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Leitung: Prof. Dr. Florian Junne) der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist im Forschungsprojekt „tDCS-Enhancement behavioraler Interventionen für Patient:innen mit Adipositas zur Steigerung der Effektivität bariatrischer Eingriffe“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft in Teilzeit (max. 30 Stunden/Monat) zu besetzen.
Die Studie wurde im Rahmen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) durchgeführt und untersuchte ein innovatives Nachsorgekonzept aus transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS), einem computergestützten Impulskontrolltraining und einer psychosozialen Nachsorgegruppe für Patient:innen nach bariatrischer Chirurgie. Das Projekt verfolgte den Patient and Public Involvement (PPI)-Ansatz und bezog Betroffene durch halbstrukturierte Interviews zur geplanten Intervention bereits vor Beginn der Studie aktiv in die Entwicklung des Studienkonzeptes ein.
- Qualitative Auswertung von 10 Transkripten leitfadengestützter Interviews
- Durchführung einer deduktiv-induktiven qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring
- Weiterentwicklung und Differenzierung eines auf dem Theoretical Framework of Acceptability (TFA) basierenden Kategoriensystems
- Definition und Präzisierung von Kodierregeln, Ankerbeispielen und Kategorien
- Kodierung und Analyse der Daten in MAXQDA nach selbstständiger Einarbeitung
- Interpretation und Zusammenfassung der Ergebnisse
- Ggf. Mitwirkung bei der wissenschaftlichen Aufbereitung der Ergebnisse
- Fortgeschrittenes Studium der Psychologie, Sozialwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Neurowissenschaften oder verwandter Fachrichtungen
- Interesse an qualitativer, partizipativer und psychosomatischer Forschung
- Idealerweise Vorkenntnisse in der qualitativen Datenanalyse und/oder MAXQDA
- Selbstständige, strukturierte und teamorientierte Arbeitsweise
- Sehr gute Deutschkenntnisse auf Niveau C2 (GER) sowie gute Englischkenntnisse
- Interesse an wissenschaftlicher Qualifikation (z. B. Masterarbeit oder Promotion)
- Interessante Tätigkeit in einem innovativen Forschungsprojekt an der Schnittstelle von Psychotherapie, Medizin und Neurowissenschaften
- Einblick in aktuelle Forschung zu PPI, Adipositaschirurgie und psychosomatischer Versorgung
- Bei Interesse Möglichkeit zur Entwicklung eigener wissenschaftlicher Fragestellungen (z. B. im Rahmen einer Masterarbeit) sowie Beteiligung an Publikationen und Konferenzbeiträgen
- Zusammenarbeit in einem offenen, kollegialen Arbeitsklima an einer sich dynamisch entwickelnden Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Einen abwechslungsreichen und modernen Arbeitsbereich in einem kollegialen Team mit hohem Gestaltungsfreiraum
- Interne und externe Fort- und Weiterbildungsangebote
- Akademische Entwicklungsmöglichkeiten – Promotion, Habilitation
- Eine familienfreundliche Arbeitsplatzgestaltung
- Außerdem verfügen wir über ein vielfältiges Sport- und Entspannungsangebot im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
- Onboarding: Zu Beginn Ihrer Tätigkeit erhalten Sie eine Einführungsveranstaltung, in der Sie viele wichtige Informationen und Schulungen erhalten, gefolgt von Informationen zu Ihrem Arbeitsplatz
Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder entsprechend dem Stellen- und Tätigkeitsprofil.
Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet auf 6 Monate mit Möglichkeit zur Verlängerung zu besetzen.
Für weitere Fragen melden Sie sich sehr gerne bei Frau Dr. rer. nat. Sarah Rösch ([email protected]) oder Prof. Dr. med. Susanne Vogt ([email protected]).
Wir freuen uns bis zum 31.07.2026 auf Ihre Bewerbung mit Anschreiben sowie Lebenslauf und ggf. Arbeitszeugnissen.
[email protected]
Die Bewerbung von schwerbehinderten Menschen ist ausdrücklich erwünscht. Frauen werden besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Das Einverständnis, dass die Gleichstellungsbeauftragte Einsicht in die Bewerbungsunterlagen nehmen kann, wird vorausgesetzt.