Ein wichtiger Teil von Strahlenschutzmessgeräten besteht in der korrekten statistischen Auswertung der Rohmesswerte. Dabei sind insbesondere Überdeckungsintervalle, Erkennungs- und Nachweisgrenzen von Interesse. Da die Messgeräte je nach zu detektierender Strahlungsart sehr unterschiedliche Nachweisprinzipien verwenden, sind auch unterschiedliche statistische Herangehensweisen nötig. Es treten beispielsweise Randbedingungen, Korrelationen, beliebige Wahrscheinlichkeitsverteilungen oder sehr kleine Zählraten auf.
Ziel der Arbeit ist es, die Messmethoden von bestehenden Strahlenschutzmessgeräten auf diese Besonderheiten hin zu untersuchen und eine konsistente statistische Beschreibung zu erarbeiten. Es ist dabei nötig, die erarbeiteten Berechnungen mit Hilfe von kleinen Monte-Carlo-Simulationen zu prüfen.