Technische Produktdesignerin, Abschlussjahr 2021
In der Sekundarstufe 1 war ich schon sehr technisch interessiert und habe mich daher für das Wahlpflichtfach Technik entschieden. Als wir dort technisches Zeichnen gelernt haben, war für mich klar, dass ich das später mal machen möchte. Auf Wächter bin ich nur zufällig gestoßen, als ich mich für eine Ausbildung zur technischen Produktdesignerin entschieden habe. Als ich mir die Website angeschaut habe, fand ich alles ziemlich spannend, konnte mir jedoch nicht genau vorstellen, was in der Ausbildung auf mich zukommen wird. Ich habe hier ein Schnupperpraktikum gemacht, bei dem ich schon die Mitarbeiter in der Konstruktionsabteilung und das Arbeiten mit dem CAD Programm kennlernen konnte. Als ich schließlich meine Ausbildung hier angefangen habe, wurde ich auch sehr gut aufgenommen und sofort als vollwertige Mitarbeiterin in die Abteilung integriert. Es fiel mir ziemlich leicht mich hier einzuleben, da alle Mitarbeiter zuvorkommend und hilfsbereit sind.
Grade am Anfang tauchen viele Situationen auf, in denen man nicht weiter weiß. Alle Abläufe sind neu und man kennt sich mit dem Zeichenprogramm noch nicht aus. Deshalb muss es einem nicht unangenehm sein, wenn man viele Fragen stellt. Bei Fragen zu speziellen Aufgaben, wende ich mich an die Kollegen, die mir diese Aufgabe gegeben haben. Aber auch jeder andere Kollege hilft mir, wenn ich mit meiner Aufgabe nicht weiter komme.
Bei Wächter wird man von Beginn an als vollwertige Mitarbeiterin eingebunden. Das bedeutet, dass man nicht nur Übungsteile oder „Azubiarbeiten“ erledigt, sondern wirklich an Bauteilen mitwirkt, die später gefertigt werden. In der Ausbildung zum/zur technischen Produktdesigner/in gehört es bei Wächter auch dazu, dass man für ein paar Wochen in der Fertigung und Endmontage tätig ist, um zu sehen wie die am PC konstruierten Bauteile gefertigt werden bzw. um sie selbst zu fertigen. Dadurch erhält man ein gutes Verständnis, wie Zeichnung und Produktion zusammenhängen.
Während der Ausbildung ist es möglich, auf verschiedene Messen wie z.B. die FachPack in Nürnberg mitzufahren. Dort erhält man einen Eindruck von Verpackungslösungen anderer Hersteller. Außerdem ist es interessant zu sehen, wie Messen ablaufen und wie sich Firmen präsentieren.