13.08.2026
Bewerbungsfrist : 15.09.2026
Im Fachbereich Biochemie und Pharmazie der Universität Tübingen, am Institut für Pharmazie, Abteilung Pharmakologie, Pharmakotherapie und Klinische Pharmazie, der Universität Tübingen (Leiterin: Univ.-Prof. Dr. Dr. Miriam M. Cortese-Krott) ist im Rahmen eines DFG-geförderten Projekts zur „Rolle hepatischer Sternzellen bei Leberregeneration und -fibrose“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines/r
Doktorandin/Doktoranden
(m/w/d; TV-L 13, 65 %)
zunächst befristet auf 2 Jahre, mit Möglichkeit zur Verlängerung, zu besetzen.
Hepatische Sternzellen (HSCs) spielen eine zentrale Rolle bei der Leberregeneration und -homöostase; Störungen der zugrundeliegenden Autophagie- und Selbsterneuerungsmechanismen können zu Leberdegeneration und Fibrose führen. Arginase-1 (Arg1) reguliert über die Kontrolle der NO-Synthese und der Polyaminproduktion sowohl den Ruhezustand von HSCs als auch deren Zusammenspiel mit sinusoidalen Endothelzellen (SECs) im Disse-Raum. Mithilfe endothelspezifischer Arg1-Knockout-Mäuse untersuchen wir die funktionelle Rolle dieser Arg1-vermittelten Signalwege für die Aufrechterhaltung der Leberhomöostase.
Geeignete Kandidatinnen/Kandidaten verfügen über einen Master in Biochemie, Molekularbiologie, Biologie, Pharmaceutical Sciences oder einem vergleichbaren Fach. Bewerber/innen sollten hochmotiviert sein, Freude an multidisziplinärer Zusammenarbeit haben und sich gut in unser internationales Team integrieren können. Es erwartet Sie ein interdisziplinäres Promotionsprojekt an der Schnittstelle von Biochemie, Zellbiologie und Pathophysiologie, für das Sie sich durch folgendes Profil qualifizieren:
- Bereitschaft zur Arbeit mit Versuchstieren, da diese für die experimentellen Arbeiten Voraussetzung ist – Vorerfahrung ist nicht notwendig
- Ausgeprägtes Interesse an Zellbiologie, Pathophysiologie der Leber und wissenschaftlichem Arbeiten
- Englischkenntnisse mindestens Niveau B2 (C1 oder höher bevorzugt)
Wir bieten eine exzellente persönliche Betreuung mit regelmäßigen 1:1-Meetings, die Einbindung in ein internationales und mehrsprachiges Team sowie Zugang zu einem weltweiten Netzwerk wissenschaftlicher Kooperationen.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Universität Tübingen setzt sich für die Ziele der Gleichstellung und Diversität ein und fördert aktiv Chancengleichheit. Die Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen um ihre Bewerbung.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) sind bis zum 15.9.2026 in elektronischer Form (zusammengefasst in einer PDF-Datei) an Univ.-Prof. Dr. Miriam Cortese-Krott miriam.cortese-krottspam [email protected] zu richten (Kennziffer: Doktorand/LeberDFG/Pharmakologie).
Die Einstellung erfolgt durch die Zentrale Verwaltung.