Die Stelle ist im Arbeitspaket zu sicherheitspolitischen Dimensionen demokratischer Resilienz angesiedelt und bietet die Möglichkeit, eigenständig zu aktuellen Fragen gesellschaftlicher und politischer Reaktionen auf sicherheitspolitische Krisen im Ostseeraum zu forschen.
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, wachsender geopolitischer Spannungen und umfassender sicherheitspolitischer Transformationen untersucht das Projekt, wie Gesellschaften im Ostseeraum auf externe Bedrohungen reagieren und unter welchen Bedingungen sicherheitspolitische Anpassungen demokratische Stabilität stärken oder gesellschaftliche Konfliktlinien vertiefen. Im Zentrum stehen Einstellungen der Bevölkerung zu Fragen von Sicherheit, Verteidigung, Krisenvorsorge und demokratischer Ordnung im Spannungsverhältnis zu innenpolitischen Dynamiken.
Die empirische Grundlage bilden ländervergleichende Bevölkerungsumfragen im Ostseeraum, die in enger Kooperation mit anderen Teilprojekten des Forschungsverbunds durchgeführt werden. Die Stelle bietet die Möglichkeit, eigene Forschungsschwerpunkte im Bereich demokratischer Resilienz, sicherheits- und außenpolitischer Einstellungen und gesellschaftlicher Transformation zu entwickeln sowie quantitative und qualitative Forschungsansätze miteinander zu verbinden.
Das IFZO der Universität Greifswald ist ein international vernetztes, fakultätsübergreifendes und interdisziplinäres Forschungszentrum, das die Geschichte, Gegenwart und zukünftigen Herausforderungen des Ostseeraums untersucht. Die Anstellung erfolgt im Rahmen des BMFTR-Verbundprojekts "Resilienter Ostseeraum. Interdisziplinäre Perspektiven auf Politik, gesellschaftliche Strukturen und kulturelle Identitäten".
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