An der Universität Bremen ist am Sonderforschungszentrum des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS-SOFO) zur Erforschung der sozialen und sozialpolitischen Folgen von Schlüsseltechnologien und gesellschaftlichen Megatrends und am SOCIUM-Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Wiebke Schulz zum nächstmöglichen Zeitpunkt frühestens ab 01.07.2026 eine Stelle als
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (Postdoc) (w/m/d)
in der EG 13 TV-L
mit der wöchentlichen Arbeitszeit von 100% (39,2 WStd.), befristet bis zum 30.06.2029 (gem. § 2 WissZeitVG) zu besetzen.
Berufsgruppe
Wissenschaft und Forschung
Eingruppierung
EG 13 TV-L
Besetzbar
frühestens ab 01.07.2026
Bereich
Die Universität als Arbeitgeberin
Die Universität Bremen ist mit rund 20.000 Studierenden und ca. 3.500 Beschäftigten eine Universität mittlerer Größe. Sie zählt zu den drittmittel- und forschungsstärksten Universitäten Deutschlands.
Im Jahr 2026 wird ein Sonderforschungszentrum des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS-SOFO) zur Erforschung der sozialen und sozialpolitischen Folgen von Schlüsseltechnologien und gesellschaftlichen Megatrends für acht Jahre aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales errichtet. Im Fokus stehen die Herausforderungen der Sozialpolitik vor dem Hintergrund von technologischen Entwicklungen wie der Künstlichen Intelligenz, der Mikroelektronik, der Quantentechnologie, der neuen Formen digitaler Kommunikation, der Biotechnologie und der neuen Energietechnologien im Zusammenspiel mit demographischen Veränderungen, ökonomischen und sozialem Wandel sowie veränderten weltpolitischen Konstellationen. Das DIFIS-SOFO ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Universitäten Duisburg-Essen und Bremen.
Die Stelle ist im Rahmen des DIFIS-SOFO-Projekts UB_LP3 „Geschlechterungleichheiten im Zugang zu und in den Folgen von KI: Sozialpolitische Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten (GEN-AI)“ angesiedelt. GEN-AI analysiert, wie Künstliche Intelligenz als zentraler Treiber aktuellen sozialen Wandels mit demografischen Entwicklungen und veränderten Geschlechterrollen interagiert und dadurch neue Formen von Ungleichheit in Arbeitsmärkten, Familienleben und sozialstaatlichen Sicherungssystemen hervorbringt. Das Projekt zeichnet sich durch ein innovatives Mixed-Methods-Design aus, das Quer- und Längsschnittbefragungen mit computational-social-science-basierten Analysen von Stellenanzeigen sowie familienbezogenen Paneldaten integriert. Ziel ist es, empirisch fundierte und theoretisch anschlussfähige Beiträge zur Analyse und Gestaltung sozialpolitischer Herausforderungen im Kontext von KI zu leisten.
Die Stelle ist angebunden an
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die SOCIUM-Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Wiebke Schulz
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das neue Sonderforschungszentrum des Deutschen Instituts für interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS-SOFO) im genannten Projekt
Aufgabengebiet
Ihre Aufgaben umfassen im Wesentlichen:
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Eigenständige wissenschaftliche Mitarbeit und Mitgestaltung in allen Teilen des Forschungsprojekts „Geschlechterungleichheiten im Zugang zu und in den Folgen von KI (GEN-AI)“ im Rahmen des DIFIS-SOFO
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Entwicklung und Umsetzung innovativer Analysen im Bereich Computational Social Science, insbesondere auf Basis großskaliger Daten wie Stellenanzeigen und Surveydaten
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Eigenverantwortliche Planung und Durchführung quantitativer Analysen zu geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der Nutzung und den Erträgen von KI-Technologien – mit der Möglichkeit, eigene inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und weiterzuentwickeln
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Aktive Mitwirkung an der konzeptionellen und theoretischen Weiterentwicklung des Projekts
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Erstellung wissenschaftlicher Publikationen in internationalen Fachzeitschriften sowie Präsentation der Ergebnisse auf nationalen und internationalen Konferenzen
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Mitwirkung an der wissenschaftlichen und praxisorientierten Dissemination der Projektergebnisse (z. B. Policy-Beiträge, Workshops)
Voraussetzungen
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Ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/ Uni-Diplom) in Soziologie, Sozialwissenschaften oder einer verwandten Fachrichtung
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Eine überdurchschnittlich abgeschlossene Promotion in Soziologie, Sozialwissenschaften oder einer verwandten Fachrichtung
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Sehr gute, nachgewiesene Kompetenzen in quantitativen Methoden und eigenständiger empirischer Forschung (z. B. durch einschlägige Publikationen oder Working Papers)
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Fundierte Erfahrung in der Analyse komplexer Datensätze, insbesondere im Bereich der Sekundärdatenanalyse
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Erfahrung mit oder ausgeprägtes Interesse an Methoden der Computational Social Science (z. B. Analyse von Textdaten, Stellenanzeigen oder digitalen Trace-Daten)
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Forschungserfahrung im Bereich sozialer Ungleichheiten, idealerweise mit Bezug zu Arbeitsmärkten, Geschlechterungleichheiten oder technologischen Transformationsprozessen
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Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
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Deutschkenntnisse auf mindestens C1-Niveau oder die Bereitschaft, diese zeitnah zu erwerben
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Hohe Eigenständigkeit, ausgeprägte analytische Fähigkeiten sowie die Fähigkeit, sowohl eigenverantwortlich als auch kooperativ im Team zu arbeiten
Wünschenswert wären außerdem:
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Erste Publikationserfahrungen in einschlägigen internationalen Fachzeitschriften oder ein klar erkennbares Publikationsvorhaben
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Internationale Forschungserfahrung und/oder Einbindung in internationale wissenschaftliche Netzwerke
Bewerbungsfrist
25.06.2026
Befristet
bis zum 30.06.2029
Allgemeine Hinweise
Wir bieten:
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Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Forschungstätigkeit in einem innovativen Projekt an der Schnittstelle von Ungleichheitsforschung, Arbeitsmarktsoziologie und Künstlicher Intelligenz
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Ein exzellentes Forschungsumfeld am neu gegründeten DIFIS-SOFO-Zentrum (gefördert durch das BMAS) sowie am SOCIUM-Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
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Anbindung an ein international ausgerichtetes wissenschaftliches Netzwerk, einschließlich möglicher Einbindung in die Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)
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Gute Voraussetzungen für eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten und Publizieren sowie Unterstützung bei der internationalen Sichtbarkeit (z. B. Konferenzteilnahmen)
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Finanzielle Mittel für Forschungsreisen und internationale Mobilität
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Zugang zu Workshops, Konferenzen und Weiterbildungsangeboten
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Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld“), regelmäßige tarifliche Gehaltssteigerungen und zusätzliche Altersversorgung des öffentlichen Dienstes (VBL)
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Einen krisensicheren, interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einer weltoffenen Hochschule
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30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr (bei einer 5-Tage Woche)
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eine vielfältige, zukunftsorientierte und offene Unternehmenskultur
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Unterstützung durch ein kollegiales, motiviertes Team mit positivem Betriebsklima
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Individuelle Einarbeitung
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Die Möglichkeit zu Fort- und Weiterbildungen
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Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit) sowie die Möglichkeit zur Mobilen Arbeit (unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen)
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Kostenlose Angebote im Rahmen der Sozial- und Familienberatung
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Ein aktives betriebliches Gesundheitsmanagement inkl. der Möglichkeit von Vergünstigungen bei den örtlichen Sportvereinen oder für Fitnessstudios und Schwimmbäder (EGYM WELLPASS)
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Die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Job-Tickets
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Zahlreiche Angebote zu Sport und Kultur
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Abwechslungsreiche Verpflegungsmöglichkeiten in den Mensen des Studierendenwerks
Allgemeine Hinweise:
Offen für unkonventionelle Ansätze in Forschung und Lehre hat die Universität Bremen sich seit ihrer Gründung vor 50 Jahren ihren Charakter als Ort der kurzen Wege für Menschen und Ideen bewahrt. Mit einem breiten Fächerspektrum verbinden wir außergewöhnliche Leistungsstärke und großes Innovationspotenzial. Als ambitionierte Forschungsuniversität stehen wir für den Ansatz des Forschenden Lernens und eine ausgeprägte Orientierung an Interdisziplinarität. Wissenschaftliche Kooperationen weltweit gestalten wir aktiv und partnerschaftlich.
Heute lernen, lehren, forschen und arbeiten rund 23.000 Menschen auf unserem internationalen Campus. In Forschung und Lehre, Verwaltung und Betrieb bekennen wir uns nachdrücklich zu den Zielen der Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität. Unser Bremer Spirit drückt sich aus im Mut, Neues zu wagen, in einem unterstützenden Miteinander, in Respekt und Wertschätzung füreinander. Mit unserem Studien- und Forschungsprofil und als Teil des europäischen YUFE-Netzwerks übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung in der Region, in Europa und der Welt.
Die Universität ist familienfreundlich, vielfältig und versteht sich als internationale Hochschule. Wir begrüßen daher alle Bewerber:innen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
Die Universität Bremen fördert die Beschäftigung von Frauen auf allen Ebenen. Frauen werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Schwerbehinderten Menschen wird bei einer Bewerbung bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.
Bewerbungshinweise
Wir weisen darauf hin, dass den Bewerbungsunterlagen keine Fotos beizufügen sind.
Wir bitten Sie, uns nur Kopien (keine Mappen) einzureichen, da wir diese nicht zurücksenden können. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden Ihre Bewerbungsunterlagen den rechtlichen Vorgaben entsprechend aufbewahrt und anschließend vernichtet.
Etwaige Kosten für das Bewerbungsverfahren können nicht erstattet werden.
Ansprechperson
Sie haben Fragen?
Für grundsätzliche Fragen zum Personalauswahlverfahren sowie für inhaltliche Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Wiebke Schulz, E-Mail:
[email protected].
So bewerben Sie sich:
Ihre Bewerbung mit Ihren vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf incl. Schriftenverzeichnis, Zeugnisse) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer A098-26 bis zum 25.06.2026 als eine PDF-Datei auf dem unverschlüsselten elektronischen Postweg an: Edda Boehning (
[email protected]).