Die Evang. Stadtmission Heidelberg ist ein großer Träger diakonischer Aufgaben zu dem
mehrere Altenpflegeheime, Suchtkliniken, Einrichtungen der Wiedereingliederungshilfe,
Kindertagesstätten, Pflegeschulen sowie sonstige soziale Einrichtungen gehören.
Die „Klinik in der Plöck“ in Heidelberg ist als Fachabteilung der Kraichtal-Kliniken der
Suchtkrankenhilfe der Evang. Stadtmission Heidelberg gGmbH eine Klinik für ganztägig
ambulante Rehabilitation für Menschen mit Abhängigkeiten (Alkohol, Drogen, Medikamente,
Pathologisches Spielen), überregional anerkannt mit 14 Behandlungsplätzen. Die Behandlung
findet unter abstinenten Bedingungen statt.
Unser ganzheitliches Behandlungskonzept garantiert eine intensive und effektive Therapie in
persönlicher Atmosphäre. Im Rahmen eines multimodalen Therapieansatzes kommen
verhaltenstherapeutische, psychodynamische und humanistische Ansätze zur Anwendung.
Aufgrund der langen Behandlungsdauern ist ein kontinuierliches, geplantes Arbeiten sehr gut
möglich.
Für unsere Klinik in der Plöck suchen wir ab Mitte 2026 in Teilzeit (12 – 16 Wochenstunden)
eine/n:
Ergotherapeut*in (m/w/d)
Die ergotherapeutischen Einheiten finden dreimal wöchentlich unter fachlicher Anleitung durch
die/den Ergotherapeut*in statt und werden flexibel in der Gesamtgruppe, in Klein- und
Projektgruppen und in Einzelarbeit durchgeführt. Zum Einsatz kommen vielfältige
gestalterische Materialien und handwerkliche Verfahren wie beispielsweise Arbeiten mit Ton,
Maltechniken, Flechtarbeiten, Holzgestaltung, Batik, Seidenmalerei sowie Collage.
Je nach Zielsetzung arbeiten die Rehabilitand*innen an ausdruckszentrierten oder
strukturierten Projekten, um persönliche Erfahrungen zu reflektieren, ihre Selbstwahrnehmung
und -regulation zu stärken, Stress abzubauen, Motivation und Selbstwirksamkeit zu fördern
sowie sinnstiftende Betätigungen zu entdecken, die ihnen stabilisierend zur Verfügung stehen.
Weitere ergotherapeutische Angebote orientieren sich an alltags- und lebenspraktischen
Betätigungen und fokussieren auf den Aufbau stabiler Tagesstrukturen, eigenständiger
Lebensführung sowie arbeitsbezogener und motorisch-funktionaler Kompetenzen.
Gleichzeitig werden persönliche Ressourcen gestärkt, Interessen entwickelt und sinnstiftende
Freizeitaktivitäten als unterstützende Strategien für eine nachhaltige Abstinenz gefördert.
Ihre Aufgaben:
Durchführung einer intensiven ergotherapeutischen Behandlung von Rehabilitanden in Einzel-
und Gruppensettings
Planung und Durchführung betätigungsorientierter Interventionen mit unterschiedlichen
Materialien und Arbeitstechniken zur Förderung zentraler Handlungskompetenzen. Dazu
zählen insbesondere:
- Stärkung von Aufmerksamkeitsspanne und konzentrativer Belastbarkeit
- motorisch-funktionelle Maßnahmen zur Verbesserung von Bewegungsabläufen,
Kraft, Feinmotorik
- Ausbau eigenständigen und lösungsorientierten Handelns und strukturierter
Arbeitsorganisation
- Erweiterung nonverbaler Ausdrucksformen über gestalterische Medien
- Unterstützung kooperativer Arbeitsformen innerhalb der Gruppe
- Entwicklung gesundheitsförderlicher und sinnstiftender Freizeitgestaltung und
Hobbyfindung