Sie leiten die Abteilung Rechtsangelegenheiten und Hochschulrecht der Universität und verantworten die rechtliche Beratung und Begleitung der zentralen und dezentralen Organisationseinheiten in hochschulrechtlichen, datenschutzrechtlichen, vertragsrechtlichen sowie sonstigen universitären Rechtsangelegenheiten.
Darüber hinaus beraten Sie die Dezernatsleitung strategisch in rechtlichen Grundsatzfragen des Personalmanagements sowie bei Organisationsentwicklungs- und Veränderungsprozessen. Die Funktion verbindet damit die Leitung einer zentralen Rechtsabteilung mit einer hervorgehobenen Rolle in der rechtlichen Steuerung komplexer Personal-, Organisations- und Hochschulthemen.
Sie verfügen über die Befähigung zum Richteramt gemäß § 5 DRiG, also die Erste und Zweite Juristische Staatsprüfung, sowie über einschlägige Berufserfahrung in der rechtlichen Beratung, Bearbeitung und Steuerung komplexer Fragestellungen in einer größeren Organisation.
Für die Wahrnehmung der Funktion sind fundierte Kenntnisse universitärer Strukturen, Entscheidungswege und Gremienprozesse von besonderer Bedeutung. Erwartet werden ein ausgeprägtes Verständnis für die besonderen Rahmenbedingungen einer Universität sowie die Fähigkeit, rechtliche Anforderungen mit den Belangen von Wissenschaft, Verwaltung, Hochschulleitung, Gremien und Interessenvertretungen in Einklang zu bringen.
Darüber hinaus erwarten wir:
- fundierte Kenntnisse im Hochschulrecht, allgemeinen Verwaltungsrecht, Arbeits-, Tarif-, Beamten- und Personalvertretungsrecht
- Erfahrung in der Bearbeitung anspruchsvoller hochschul-, personal- und organisationsrechtlicher Fragestellungen
- Erfahrung in der rechtlichen Beratung von Leitungsebenen, Organisationseinheiten und Gremien
- Erfahrung in der Vorbereitung, Verhandlung und Weiterentwicklung von Dienstvereinbarungen mit Personalvertretungen
- Erfahrung in der rechtlichen Begleitung von Beteiligungsverfahren mit Personalvertretungen
- Erfahrung in der gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung, insbesondere in arbeits- und verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten
- Kenntnisse im Datenschutzrecht und im allgemeinen Vertragsrecht
- Fähigkeit zur adressatengerechten Vermittlung komplexer rechtlicher Sachverhalte
- ausgeprägte Beratungs-, Kommunikations- und Verhandlungskompetenz
- souveränes Auftreten gegenüber Hochschulleitung, Gremien, Interessenvertretungen sowie internen und externen Partnerinnen und Partnern
- hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfähigkeit, Integrität, Loyalität und Diskretion
- selbstständige, strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise
- Gestaltungswille und Interesse an der Weiterentwicklung rechtlicher Standards, Prozesse und Beratungsstrukturen an einer Universität
- Führungskompetenz beziehungsweise Erfahrung in der fachlichen Steuerung, Koordination oder Leitung von Aufgaben, Projekten oder Teams
- sehr gute Deutschkenntnisse sowie gute bis sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Die RPTU bietet Ihnen eine verantwortungsvolle Leitungsfunktion mit hoher strategischer Bedeutung an der Schnittstelle von Hochschulrecht, Personalmanagement und Organisationsentwicklung. Sie wirken an zentralen rechtlichen und strukturellen Fragestellungen einer modernen Universität mit und gestalten die Weiterentwicklung rechtlicher Standards, Prozesse und Beratungsstrukturen aktiv mit.
Die Stelle ist grundsätzlich auch in Teilzeit besetzbar, soweit dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist eine Besoldung bis A 14 LBesG möglich. Sofern die beamtenrechtlichen Voraussetzungen nicht vorliegen, kommt eine Einstellung im tariflichen Beschäftigungsverhältnis in Betracht.
Die RPTU steht für die Vielfalt aller Beschäftigten. Wir begrüßen Bewerbungen von allen Interessierten, unabhängig von deren ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Geschlecht, Behinderung und sexueller Orientierung oder Identität. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei entsprechender Qualifikation und Eignung bevorzugt eingestellt (bitte der Bewerbung einen Nachweis über die Schwerbehinderung/Gleichstellung beifügen).
Die RPTU strebt in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht.