Die Sozialgerichtsbarkeit besteht in der ersten Instanz aus sieben Sozialgerichten in Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Kassel, Marburg und Wiesbaden sowie dem Hessischen Landessozialgericht in Darmstadt als Berufungsinstanz. Die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit entscheiden über öffentlich-rechtliche Streitigkeiten zwischen Bürgerinnen und Bürgern auf der einen und Sozialleistungsträgern auf der anderen Seite. Die Streitigkeiten betreffen u. a. Angelegenheiten der Sozialversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der Grundsicherung für Arbeitssuchende, der Sozialhilfe und bei der Feststellung von Behinderungen. Die Gerichte haben die Aufgabe, Entscheidungen der betreffenden Behörden zu überprüfen und im Falle ihrer Rechtswidrigkeit zu ändern.
Die Beschäftigten in der Serviceeinheit nehmen verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben wahr. Dabei arbeiten sie eng mit Richterinnen und Richtern zusammen. Zu den Aufgaben der Justizbeschäftigten in Serviceeinheiten zählen insbesondere die Bearbeitung der eingehenden elektronischen und schriftlichen Post, die laufende Stammdatenpflege und -kontrolle, das Fertigen von Schreiben, Beweisbeschlüssen sowie Ladungen zu Verhandlungsterminen aufgrund richterlicher Verfügung oder Allgemeinverfügung, das Schreiben von digitalen Diktaten, die Aufnahme von Protokollen in der Sitzung, die termingerechte Vorlage der richterlich verfügten Wiedervorlagen, Telefonkontakt mit Rechtsuchenden, Behörden und Anwälten sowie Kostenberechnung nach dem JVEG, Festsetzung von Pauschgebühren.
Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 15.09.2027 zu besetzen.
Vorausgesetzt wird eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur/zum Justizfachangestellten oder eine vergleichbare Ausbildung mit Justizbezug (z. B. Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte).
Zudem ist ein sicherer Umgang mit dem PC, insbesondere der MS-Office Anwendungen notwendig. Von Vorteil aber nicht zwingend erforderlich sind Kenntnisse der Fachanwendung EUREKA-Fach und der Anwendung e2A für das Führen der elektronischen Gerichtsakten.
Darüber hinaus erwarten wir Zuverlässigkeit, Arbeitssorgfalt, Belastbarkeit, Organisationsfähigkeit, Flexibilität, selbständiges Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit sowie die Bereitschaft im Team zu arbeiten.
-
abwechslungsreiche Tätigkeit in Teams sowie eine sorgfältige Einarbeitung
- moderne Arbeitsplatzausstattung
-
gleitende Arbeitszeiten inkl. tageweisem Ausgleich von Mehrarbeit
-
vielfältige Modelle der Arbeitszeitgestaltung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (das Sozialgericht Wiesbaden ist Träger des Gütesiegels Familienfreundlicher Arbeitgeber)
-
attraktive Vergütung nach E 9a
-
breit gefächerte Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
-
Maßnahmen der Gesundheitsförderung
-
Externe Personalberatung durch die PME Familienservice GmbH: Justizbedienstete und ihre nahen Familienangehörigen können bei beruflichen, gesundheitlichen oder persönlichen Problemen diskrete und schnelle Hilfe in Anspruch nehmen
-
kostenfreie Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen - nicht nur für den Arbeitsweg!
-
Kfz- und Fahrradabstellplätze
Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.
Die hessische Justiz fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Erwünscht sind deshalb im Rahmen der rechtlichen Vorgaben für die ausgeschriebene Stelle Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von rassistischen Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei:
- Bewerbungsanschreiben
-
Tabellarischer Lebenslauf
-
Ausbildungszeugnis
-
Arbeitszeugnisse (vollständig)
Für Rückfragen und weitere Informationen können Sie sich jederzeit gerne an die Geschäftsleitung des Sozialgerichts -Frau Otto- wenden:
Tel.: 0611/3261-7039
Mail:
[email protected]