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Unterstützung der Schulleitung bei der Organisation sowie bei der konzeptionellen Arbeit in den Bereichen Soziales Lernen und Demokratiebildung
Die Aufgaben der zukünftigen Stelleninhaberin bzw. des zukünftigen Stelleninhabers umfassen an der Burgsitzschule Spangenberg insbesondere:
- Koordination (Initiierung, Organisation und Evaluation) von schulischen Projekten zum sozialen Lernen und zur Demokratieförderung und Werteerziehung
- Förderung und Konzepterstellung für die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an Wettbewerben zur Demokratieförderung und Werteerziehung im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich
- Initiierung und Weiterentwicklung von Angeboten aus dem Bereich Demokratieförderung und Werteerziehung, insbesondere im Bereich des Ganztagsangebots
- Kooperation mit der Stadt Spangenberg (Charta Spangenberg gegen Rassismus), der SV, der Schulsozialarbeit und dem Schwalm-Eder-Kreis zur Förderung der demokratischen Teilhabe von Schülerinnen und Schülern der Burgsitzschule
- Begleitung- und Förderung des sozialen Lernens sowie Koordination der Umsetzung des schulischen Lions-Quest-Programms
Hinweis:
Inhalt und Schwerpunkt der o.g. Aufgaben und Tätigkeiten können sich in Abhängigkeit von Schulsituation und Schulentwicklung verändern oder verlagern.
Für die Besetzung der Stelle wird zwingend vorausgesetzt:
- 1. und 2. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien
- Fakultas im Fach Politik und Wirtschaft oder im Fach Geschichte
- Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen für eine Beförderung hinsichtlich des oben genannten Amtes zum Zeitpunkt der Bewerbung
Die nachstehenden Anforderungen sollen möglichst weitestgehend erfüllt werden
- Hohe Planungs- und Organisationsfähigkeit in Verbindung mit interkultureller Kompetenz und ausgeprägter Dialog- und Kommunikationsfähigkeit, vorzugsweise nachgewiesen durch Tätigkeit als Verbindungslehrkraft.
- Hohe Beratungs- und Erziehungskompetenz, vorzugsweise nachgewiesen durch Erfahrungen als Klassenleitung in der Sekundarstufe I in Verbindung mit der Etablierung demokratischer Strukturen innerhalb der Klassengemeinschaft.
- Konzeptionelles Denken und strategische Kompetenz in Verbindung mit Innovationsfähigkeit, vorzugsweise nachgewiesen durch die erfolgreiche Mitarbeit in der Schulentwicklungsarbeit.
- Dialog- und Kommunikationsfähigkeit, beispielsweise nachgewiesen durch die Moderation von schuleigenen Arbeitsgruppen und dem Führen herausfordernder Gespräche mit Lernenden und Eltern.
- Belastbarkeit
- Genderkompetenz
Aufgrund des Frauenförder- und Gleichstellungsplans besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht.
Über die Stellen- und Bewerberportale steht vorrangig die Möglichkeit der digitalen Bewerbung zur Verfügung. Die geforderten Unterlagen wie Lebenslauf, Zeugnisse über die Lehramtsprüfungen, letzte Ernennungsurkunde, Nachweise über bisherige berufliche Tätigkeiten und weitere Nachweise, insbesondere über die in der Ausschreibung zusätzlich verlangten Anforderungen, sind innerhalb der Bewerbungsfrist als Anlagen zum Bewerberprofil hochzuladen. Dabei können die Angaben des Bewerberprofils (beispielsweise Anschrift) auch im Nachgang zur Bewerbung noch aktuell gehalten werden. Die für die Auswahl zuständige Behörde kann Unterlagen, die in die Stellen und Bewerberportale hochgeladen wurden, bei Bedarf in Papierform nachfordern.
Bewerbungen in Papierform sind innerhalb der Bewerbungsfrist zusammen mit den geforderten Unterlagen (siehe oben "digitale Bewerbung") bei dem in der Ausschreibung genannten Staatlichen Schulamt oder bei der Hessischen Lehrkräfteakademie einzureichen.
Die Bewerberinnen und Bewerber werden auf freiwilliger Basis gebeten, im Rahmen des Bewerbungsprozesses zu bestätigen, dass sie die jeweiligen Dienstvorgesetzten über die Bewerbung in Kenntnis setzen.
Mit der Bewerbung erklären Bewerberinnen und Bewerber zugleich ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in ihre Personalakten.
Mit der Bewerbung erklären Bewerberinnen und Bewerber um Stellen von Schulleiterinnen und Schulleitern zugleich ihr Einverständnis, dass ihre Bewerbungsunterlagen auch dem Schulträger zur Kenntnis gegeben werden.
Außerhessische Bewerberinnen und Bewerber müssen ihr Einverständnis zur Anforderung vorhandener Personalakten unter Hinweis auf die aktenführende Behörde bereits bei der Bewerbung erklären. Zudem legen sie ihrer Bewerbung eine Freigabeerklärung ihres Bundeslandes bei. Weiterhin trifft sie die Mitwirkungspflicht, bei ihrer Behörde auf die Erstellung einer zeitnahen dienstlichen Beurteilung hinzuwirken, um die für die Auswahlentscheidung zuständige Behörde in die Lage zu versetzen, den vor der Auswahlentscheidung anzustellenden aktuellen Leistungs- und Eignungsvergleich vornehmen zu können. Erfüllen Bewerberinnen oder Bewerber diese Mitwirkungspflichten nicht, ist ihnen mitzuteilen, dass sie nicht in das Auswahlverfahren einbezogen werden können. Zur Erfüllung der Mitwirkungspflicht ist der Bewerberin oder dem Bewerber eine angemessene Frist zur Vorlage der dienstlichen Beurteilung zu setzen.
Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Befähigung für Laufbahnen der Lehrkräfte an öffentlichen Schulen nicht in Hessen erworben haben, müssen mit ihren Bewerbungsunterlagen eine Gleichstellung ihrer Befähigung mit einer Lehramtsbefähigung nach dem Hessischen Lehrkräftebildungsgesetz in der Fassung vom 28. September 2011 (GVBl. I S. 590), zuletzt geändert durch Gesetz vom 12. Dezember 2024 (GVBl. 2024 Nr. 84), vorlegen. Im Übrigen gilt Nr. 1.9 des Erlasses betreffend Einstellungsverfahren in den hessischen Schuldienst vom 15. Dezember 2021 (ABl. 2022 S. 2) entsprechend.
Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar.
Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderung nach § 2 Abs. 2 oder 3 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3234), zuletzt geändert durch Gesetz vom 16. Januar 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 14), werden bei der Auswahl für Beförderungsstellen im Rahmen der geltenden Bestimmungen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Das Land Hessen fördert aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.