Für das Modellvorhaben Moorforschung, das beim Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit beantragt wurde, suchen wir hochmotivierte Kandidat*innen. Das neue Moorforschungscluster vereint die Expertise der Universität Greifswald und des Greifswald Moor Centrum e.V.
Um die ambitionierten Ziele von Bundesklimaschutzgesetz, Moorschutzstrategie und Wiederherstellungs-Verordnung zu erreichen, spielen Moore eine herausragende Rolle. Deshalb ist der Forschungsbedarf insbesondere zu wiedervernässten Mooren sehr groß. Sowohl vertiefte Grundlagenforschung als auch breit angelegte, angewandte Forschung werden dringend benötigt. Gleiches gilt für die dazugehörige öffentlich nutzbare Forschungsinfrastruktur. Die Projektergebnisse werden sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext modellhaft und übertragbar sein. Schwerpunkte im Moorforschungscluster sind Biodiversität und Ökosystemleistungen, Wasserhaushalt und Wasserqualität sowie Nachhaltige Nutzung bzw. Paludikultur.
Die Nachwuchsgruppe ist im Schwerpunkt Wasserhaushalt und Wasserqualität von Mooren angesiedelt und soll entsprechende Forschung betreiben. Hierbei ist ein breites Spektrum fachlicher Profile und methodischer Ansätze, sowohl in der Person der Nachwuchsgruppenleitung als auch in der Ausrichtung der Gruppe, denkbar. Mögliche Schwerpunkte liegen beispielsweise in der Umweltgeophysik und geophysikalischen Erkundung von Mooren, der Erforschung des Landschafts- und Moorwasserhaushalts (insbesondere der Verdunstungsprozesse), oder der Modellierung von Wasserfluss- und Stofftransportprozessen. Bewerbungen aus verwandten Forschungsgebieten sind ausdrücklich erwünscht.
Besuchen Sie auch gern die Universität Greifswald.