Das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) ist „DER“ Dienstleister der Polizei Rheinland-Pfalz. Fachlichkeiten und Zuständigkeit der sieben Abteilungen des PP ELT umfassen die spezifische Einsatzunterstützung auf Landes- und Bundesebene (Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten) sowie die Einsatzkompetenz auf den schiffbaren Wasserstraßen des Landes (Wasserschutzpolizei).
Die Aufgabenwahrnehmung in den Bereichen Beschaffung, Technik und Gesundheitsmanagement erfolgt in landesweiter Zuständigkeit für alle Polizeibehörden sowie für weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen die Verwaltung des Personals und des Haushalts sowie der Liegenschaften des Präsidiums.
Standorte des Präsidiums befinden sich im gesamten Bundesland. Liegenschaften in Mainz, Enkenbach-Alsenborn, Koblenz und Wittlich-Wengerohr werden ergänzt um insgesamt sieben Wasserschutzpolizeistationen und Außenstellen sowie um den Standort der Polizeihubschrauberstaffel in Winningen. Aufnahme des Wirkbetriebs des PP ELT ist 2017; die Zahl der Beschäftigten beläuft sich auf rund 1.850 Personen.
Zur Verstärkung der Abteilung Zentrale Technik, Dezernat Polizeiliche IT-Anwendungen (PIA), suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine Polizeibeamtin oder einen Polizeibeamten (m/w/d) für die
Sachbearbeitung Softwareentwicklung
PIA 2 – Anwendungsentwicklung
(Kennziffer: 12/5/PIA2/2026)
Dienstort: Mainz
Im Sachgebiet PIA2 – Anwendungsentwicklung werden polizeiliche Softwareprodukte (auch in Kooperation mit anderen Bundesländern) entworfen, entwickelt, eingeführt, gewartet und gepflegt.
Die Anwendungen werden von den Polizeikräften des Landes Rheinland-Pfalz täglich bei ihrer Aufgabenbewältigung benutzt, sei es zur Überprüfung des Wohnortes von Bürgerinnen und Bürgern, Führerscheinabfragen, Ortung von polizeilichen Funkgeräten oder Eintragung von Schiffskontrollen bei der Wasserschutzpolizei.
Unsere Teams entwickeln Webanwendungen nach aktuellen Standards unterteilt in Backend (WebAPI, C#, .NET, .EF) und Webfrontend (Angular, Typescript). Weiter auch native iOS Apps in Swift. Reine Desktopanwendungen werden bei uns aktuell nur selten nachgefragt.
Hierfür werden moderne Arbeitsmittel genutzt, neben der reinen Hardware und den IDEs auch Tools wie Atlassian Jira zur Aufgaben- und Backlogverwaltung oder Git/GitFlow zur Versionsverwaltung des Quellcodes. Wir setzen zunehmend auf eine Entwicklung der Produkte im Team anhand agiler Vorgehensweisen.
Auch bei den Themen Continuous Integration und Continuous Delivery sind wir auf einem aktuellen Stand.
Dem Team ist nicht am Wichtigsten, dass ein Bewerber (m/w/d) bereits alle Fähig- und Fertigkeiten mitbringt, sondern lieber ein hohes Engagement, Spaß am „Coden“ und die Fähigkeit, sich schnell in neue Werkzeuge, Tools, Programmiersprachen, Architekturen und Paradigmen einarbeiten zu können.
Ihre Aufgaben:
Entwicklung und Optimierung polizeilicher Anwendungen
Planung, Design und Implementierung neuer Softwarelösungen
Weiterentwicklung bestehender Anwendungen
Erstellung und Pflege technischer Dokumentationen
Konzeption und Implementierung von Schnittstellen zum Datenaustausch
Gestaltung und Umsetzung von UI/UX-Designs
Verbindung von polizeilicher Fachkompetenz mit technischer Expertise
Einbringen eigener polizeilicher Erfahrung zur Sicherstellung praxisgerechter IT-Lösungen
Unterstützung bei der Übersetzung fachlich-polizeilicher Vorgaben in technische Lösungen
Gewährleistung, dass Anwendungen den tatsächlichen Anforderungen des Polizeidienstes entsprechen
Anforderungsanalyse und fachlich-technische Konzeption
Betrieb, Pflege und Wartung
Kontinuierliche Softwarepflege und Fehlerbehebung
Anpassung an neue technische Standards und Vorgaben
Sicherstellung der Einsatzfähigkeit im polizeilichen Alltag
Qualitäts- und Vorgehensprinzipien
Anwendung moderner Entwicklungsprinzipien (Clean Code, Clean Architecture)
Einhaltung vorgegebener Guidelines und Standards
Arbeit in agilen sowie klassischen Vorgehensmodellen
Entwicklung für verschiedene Zielplattformen
Anforderungsprofil:
Rheinland-pfälzische Polizeibeamte
Fundierte Kenntnisse in der objektorientierten Softwareentwicklung
Erfahrung mit modernen Web- und Programmiersprachen: HTML5, CSS3, Angular 2+, TypeScript, JavaScript, C# sowie Swift (von Vorteil)
Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit relationalen Datenbanksystemen
Vertrautheit mit gängigen Netzwerkprotokollen, -komponenten und -topologien sowie deren Funktionsweise
Soweit es sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine sogenannte „sicherheitsempfindliche Tätigkeit“ handelt, ist die endgültige Übertragung dieser Stelle abhängig von der erfolgreich und erkenntnisfrei abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfung nach dem LSÜG (Landessicherheitsüberprüfungsgesetz).
Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.
Unser Angebot
Im Rahmen der Unterstützung einer guten Work-Life-Balance sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten wir eine möglichstflexible Dienstzeitgestaltung (u.a. Rahmenarbeitszeit ohne Kernzeiten, Heimarbeit).
Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter steht an oberster Stelle und wird deshalb durch ein ausgeprägtes Behördliches Gesundheits-management unterstützt.
Wir legen Wert auf persönliche Gestaltungsspielräume in einer wertschätzenden, vertrauensvollen Arbeitsumgebung und geben Möglichkeiten zur gezielten, fachlichen Aus- und Weiterbildung.
Wir bieten Ihnen für diesen abwechslungsreichen und interessanten Aufgabenbereich bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen eine Besoldung bis zur BesoldungsgruppeA11.
Wir sind bestrebt, den Frauenanteil unserer Beschäftigten zu erhöhen und daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Die zu besetzende Stelle umfasst eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden und ist für Teilzeitkräfte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.
Menschen mit einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Für fachliche Auskünfte steht Ihnen Herr Simon Dienlin (Tel.: 06131/65-85520) als Leiter des Sachgebietes PIA 2 und für personalrechtliche Fragestellungen Herr Thomas Röhrig (Tel.: 06131/65-87317) aus dem Sachgebiet Personal/Soziales gerne zur Verfügung.
Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte über den Dienstweg bis spätestens zum 26. Juni 2026 an das
Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
Sachgebiet Personal/Soziales
Postfach 100 131
55133 Mainz
oder parallel elektronisch (eine zusammenhängende PDF-Datei, maximal 5 MB) an PPELT.PV3.Bewerbungen(at)polizei.rlp.de.
Mit der Bewerbung ist gleichzeitig das schriftliche Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erteilen.
Bitte stellen Sie uns ausschließlich Kopien (ohne Mappe, Heftung oder Büroklammern) zur Verfügung.
Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen, diese werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach den Bestimmungen des Datenschutzes vernichtet.
Die Datenschutzerklärung zur Informationspflicht nach Artikel 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie im Internetauftritt der Polizei Rheinland-Pfalz unter: https://www.polizei.rlp.de/ueber/datenschutz.