Bei Bautätigkeiten kommt es häufig zu Erschütterungen im Untergrund. Diese werden
unter anderem durch Abbrucharbeiten wie beispielsweise durch den Einsatz von
Baggern mit Spitzmeißeln oder durch Großbohrgeräte erzeugt. Zur Prognose der
Belästigung der Anwohnenden in umliegenden Gebäuden und zur Vermeidung von
Bauschäden ist es notwendig, die Erschütterungen am Immissionsort zu quantifizieren
und zu bewerten.
Als Grundlage eines solchen Prognosemodells sollen Messungen an
Bauwerksfundamenten oder aber Gebäudedecken dienen. Prognoseansätze aus
Untersuchungen zu erschütterungsintensiven Ramm- und Verdichtungsarbeiten
können dabei als Hilfestellung fungieren.