Im Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr ist voraussichtlich zum 1. September 2026 in der Abteilung 4 - „Polizei“- die Stelle einer
Sachbearbeitung (m/w/d) im Referat 346 - „Aus- und Fortbildung, Internationale Zusammenarbeit, Datenschutz, Gesundheitsmanagement in der Polizei“ -
zu besetzen.
Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:
Bearbeitung von Grundsatz- und Rechtsfragen des polizeilichen Datenschutzes,
Teilnahme und Mitwirkung an Besprechungen in polizeilichen Projekten mit Bezug zur Verarbeitung personenbezogener Daten,
Koordinierung der gesetzlich vorgegebenen Maßnahmen zum polizeilichen Datenschutz,
Sachbearbeitung im Zusammenhang mit der Erstellung, Prüfung und Bewertung polizeilicher datenschutzrechtlicher Verarbeitungsregeln,
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Kommunikation mit dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI) in allen Fragen des polizeilichen Datenschutzes,
Durchführung datenschutzrechtlicher Kontrollen von Polizeidienststellen in Zusammenarbeit mit der/dem zuständigen behördlichen Datenschutzbeauftragten,
Zusammenarbeit mit den behördlichen Datenschutzbeauftragten der Polizei Rheinland-Pfalz und der Koordinierungsstelle Datenschutz beim Landeskriminalamt inklusive der Organisation entsprechender Tagungen,
datenschutzrechtliche Beratung der Abteilung 4 des MdI in diversen polizeilichen Themenfeldern,
Bearbeitung von Anfragen und Beschwerden mit Bezug zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Polizei,
Prüfung und Veranlassung anlassbezogener Protokolldatenauswertungen zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten in den Polizeibehörden und
fachliche Begleitung von anlassunabhängigen Protokolldatenauswertungen (Stichprobenverfahren).
Wir setzen voraus:
Darüber hinaus wünschenswert und von Vorteil sind:
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Kenntnisse und Erfahrungen in der polizeilichen Vorgangssachbearbeitung.
Zu Ihren persönlichen Stärken zählen:
Fähigkeit zu strategischem Denken und zu konzeptioneller Arbeit,
ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit,
überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft,
hohe Belastbarkeit,
Organisationsfähigkeit,
Eigeninitiative und Entschlusskraft,
Flexibilität, auch in zeitlicher Hinsicht,
Verhandlungsgeschick, Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen,
Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft,
sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen sowie
Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen und Terminen auch außerhalb der regulären Arbeitszeit.
Das können Sie von uns erwarten:
vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen des Personal-entwicklungskonzeptes,
ein umfassendes Onboarding,
einen sicheren Arbeitsplatz,
Freiräume für eigenverantwortliches Arbeiten,
ein wertschätzendes, offenes und transparentes Arbeitsumfeld und -klima,
Work-Life-Balance durch familienfreundliche, flexible und moderne Arbeitszeiten und ‑formen, Teilzeitmodelle und Homeoffice,
ein vielfältiges Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot zur Vertiefung von Fach- und Methodenkompetenzen,
ein vielseitiges Gesundheitsförderungsangebot,
einen Zuschuss zum Job-Ticket bzw. die Möglichkeit der Nutzung der Tiefgarage sowie
die Möglichkeit des Dienstrad-Leasings.
Bewerben können sich Polizeibeamtinnen und -beamte des dritten Einstiegsamtes mit entsprechendem Studienabschluss.
Die Übernahme aus einem bereits bestehenden Beamtenverhältnis kann im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen bis zur Besoldungsgruppe A 13 erfolgen.
Mit der Abgabe der Bewerbungsunterlagen stimmen Sie einer Überprüfung Ihrer Person zu. Die Wahrnehmung der Tätigkeit setzt ein einwandfreies Ergebnis der erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (Ü 3) nach dem Landessicherheitsüberprüfungsgesetz voraus.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 des Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Im Rahmen der Regelungen des Landesgleichstellungsgesetzes strebt das Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr eine weitere Erhöhung des Frauenanteils an und ist daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Sehr gute Rahmenbedingungen, um berufliche und Familienaufgaben zu vereinbaren, wie zum Beispiel moderne Arbeitszeitmodelle und weitreichende Gleitzeitregelungen, gewährleisten wir über unsere Selbstverpflichtung „DIE LANDESREGIERUNG - EIN FAMILIENFREUNDLICHER ARBEITGEBER“. Die ausgeschriebene Stelle ist grundsätzlich und nach Prüfung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten auch für Teilzeitkräfte geeignet. Es wird die Bereitschaft erwartet, die Arbeitszeit nach den dienstlichen Erfordernissen flexibel zu gestalten.
Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, aktuelle Beurteilungen oder Arbeitszeugnisse, Nachweise der geforderten Qualifikation, Nachweis für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren etc.) richten Sie bitte bis zum 28. Juni 2026 unter Angabe der Kennziffer 35/26 vorzugsweise in elektronischer Form an
[email protected]
oder schriftlich an das
Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr
- Personalreferat -
Schillerplatz 3-5
55116 Mainz.