Praxis:
Als kreisfreie Stadt können wir dir ein sehr vielfältiges Einsatzspektrum anbieten. Die praktische Ausbildung findet nämlich in verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltung Speyer statt, z. B. im Bürgerservice, im Standesamt, in der Personalabteilung, der Abteilung für Finanzen, in der Umwelt- oder der Ordnungsbehörde. Lediglich eine mehrwöchige Gastausbildung ist in einer fremden Behörde oder einer anderen geeigneten Stelle abzuleisten. Nach deinem dualen Studium besteht auch die Möglichkeit, in einer dieser Abteilungen eingesetzt zu werden.
Was du bei uns lernst:
- Grundlagen der öffentlichen Verwaltung und Organisation
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Verwaltungsprozesse
- Projektmanagement und strategische Planung
- Bürgernahe Dienstleistungen und Kommunikation
- Digitale Verwaltung und E-Government
- Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Theorie:
Das Studium findet an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz in Mayen (HöV RLP, St.-Veit-Straße 26-28, 56727 Mayen) statt. Nähere Informationen findest du auch unter https://hoev-rlp.de/de/studium/duales-bachelor-studium/.
Für deinen Aufenthalt in Mayen musst du dich eigenverantwortlich um eine Unterkunft kümmern. Eine Unterstützung für diesen finanziellen Mehraufwand erhältst du in Form von Trennungsgeld nach dem Landestrennungsgeldgesetz.
Studienbeginn und -dauer:
Das Studium beginnt zum 1. Juli 2027 und dauert insgesamt drei Jahre. Davon verbringst du insgesamt 21 Monate an der HöV in Mayen und 15 Monate in der Verwaltung.
Vergütung:
Zum Beginn des Studiums wirst du zur Beamtin/zum Beamten auf Widerruf ernannt. Dadurch erhältst du die Dienstbezüge einer Anwärterin/eines Anwärters. Diese belaufen sich zurzeit auf 1.567,85 € pro Monat für die kompletten drei Jahre. Verheiratete Anwärter*innen oder Anwärter*innen mit Kind*ern bekommen zusätzlich noch einen Familienzuschlag.
Als Beamtin/Beamter musst du dich zu 50 % privat krankenversichern. Die Stadtverwaltung Speyer gewährt einen Beihilfesatz von mindestens 50 % (ab zwei Kindern 70 %) und deckt darüber die anfallenden beihilfefähigen Krankenkosten zum vorgenannten Prozentsatz ab. Viele Versicherungen bieten für die Dauer der Ausbildung einen günstigen Anwärtertarif an.