Das Land Hessen ist der größte Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes in Hessen.
Der Justizvollzug des Landes Hessen ist für die sichere Unterbringung und Wiedereingliederung von ca. 4300 Gefangenen in unterschiedlichen Vollzugsformen zuständig. Dies wird ermöglicht durch eine moderne und wirkungsvolle Verwaltung, die die Abläufe und Ausstattungen der Justizvollzugsanstalten überwacht und gewährleistet.
Im gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienst nehmen Sie im Justizvollzug des Landes
Hessen eine Führungsposition ein. Sie sind mit organisatorischen, rechtlichen und
vollzugspraktischen Aufgaben betraut. Der Vorbereitungsdienst dauert drei Jahre und ist in
fachwissenschaftliche und fachpraktische Studienabschnitte unterteilt. Die fachwissenschaftlichen Studienabschnitte erfolgen an der Hochschule der Justiz Nordrhein-Westfalen in Bad Münstereifel, die fachpraktischen in verschiedenen hessischen Justizvollzugsbehörden. Die Studieninhalte reichen von Schulungen in Rechnungs- und
Personalwesen über Straf- und Zivilrecht bis hin zu Psychologie und Kriminologie. Bei
erfolgreich abgelegter Laufbahnprüfung und Vorliegen aller beamtenrechtlicher
Voraussetzungen ist die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe vorgesehen.
Einstellungsvoraussetzung ist eine zu einem Hochschulstudium berechtigende Schulbildung
oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand. Darüber hinaus müssen Sie im Rahmen
einer Eignungsprüfung Ihre allgemeine und gesundheitliche Eignung nachweisen.
Neben Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft und
Entscheidungskompetenz wird von den Bewerberinnen und Bewerbern eine gute
Organisationsfähigkeit erwartet. Wünschenswert sind überdies Initiative, Kreativität, soziale
und interkulturelle Kompetenz und die Fähigkeit zu betriebswirtschaftlichem Denken und
Handeln. Berufliche Erfahrungen oder im Rahmen eines Studiums erworbene
Rechtskenntnisse sowie Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil.
Die Einstellung erfolgt bei Vorliegen aller beamtenrechtlichen Voraussetzungen im Beamtenverhältnis auf Widerruf, mit dem perspektivischen Ziel der Verbeamtung auf Lebenszeit. Wir bieten Ihnen ein interessantes, breit gefächertes Aufgabengebiet, in einem teamorientierten Arbeitsumfeld sowie einen IT-gestützten Arbeitsplatz, mit geregelter Wochenarbeitszeit sowie guten Aufstiegs- und Fortbildungsmöglichkeiten.
Während der Ausbildung werden Anwärterbezüge gezahlt. Anschließend erfolgt die
Vergütung gemäß Besoldungsgruppe A 9 Hessisches Besoldungsgesetz (HBesG). Abhängig von Eignung, Befähigung und
Leistung ist im Weiteren ein Aufstieg bis zu Besoldungsgruppe A 13 HBesG möglich.
Die hessische Justiz fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Erwünscht sind deshalb im Rahmen der rechtlichen Vorgaben für die ausgeschriebene Stelle
Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von rassistischen Zuschreibungen,
ethnischer Herkunft, deren Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Religion und
Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.
Bei gleicher Eignung, Befähigung und Leistung werden schwerbehinderte Bewerberinnen
und Bewerber bevorzugt berücksichtigt.