Im Fach Germanistik des Fachbereichs 10 „Sprach- und Literaturwissenschaften“ ist – unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe – für eine:n Postdoc (w/m/d) zum 01.10.2026 die 0,5-Stelle einer/eines
Lektor:in (w/m/d)
Entgeltgruppe 13/14 TV-L
Kennziffer LK 316/26
für das Arbeitsgebiet
Deutsch im Kontext von Mehrsprachigkeit unbefristet zu besetzen.
Der Fachbereich 10 „Sprach- und Literaturwissenschaften“ der Universität Bremen definiert sich über ein modernes Verständnis von Philologie, das den Transfer (in Lehre und Forschung) zwischen den Teildisziplinen der Fächer und eine Perspektive auf Interdisziplinarität einschließt.
Das Aufgabengebiet „Deutsch im Kontext von Mehrsprachigkeit“ setzt sich als wissenschaftliche Disziplin mit der Aneignung und Vermittlung des Deutschen im Kontext migrationsbedingter Mehrsprachigkeit innerhalb fachlicher Bildungssettings in Schule, Ausbildung und Beruf auseinander.
Zu den Aufgaben gehören
die selbstständige, wissenschaftsbasierte Durchführung von Lehrveranstaltungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Faches Germanistik sowie den Veranstaltungen zu Deutsch im Kontext von Mehrsprachigkeit in den Heterogenitätsmodulen der Lehramtsstudiengänge im Fachbereich 12 im Bachelor und Master. Hierzu gehört die regelmäßige Durchführung einer Lehrveranstaltung zu einer Kontrastsprache (z.B. Arabisch, Kurdisch, Russisch, Ukrainisch, Türkisch);
Durchführung und ggf. Weiterentwicklung oder Neukonzeption von interdisziplinären Lehrveranstaltungen insbesondere in den lehrerbildenden Studiengängen des Fachs,
Übernahme der Funktion des/der Modulbeauftragten bzw. Modulverantwortlichen (bei EG 14 TV-L) in dem bezeichneten Arbeitsgebiet,
Beratung von Studierenden des Fachs,
Durchführung von Prüfungen und Betreuung von Abschlussarbeiten,
Mitwirkung bei der Koordination der Lehre im Arbeitsgebiet,
Mitwirkung bei der Qualitätssicherung der Lehre,
die selbstständige Durchführung von Aufgaben in der Forschung im Aufgabengebiet,
Mitwirkung in der universitären Selbstverwaltung, z.B. als Beauftragte des Fachbereichs oder durch Mitarbeit in den Gremien des Fachbereichs (z.B. der Studienkommission).
Die Wahrnehmung der Aufgaben erfolgt im Rahmen von § 24 Abs. 1 des Bremischen Hochschulgesetzes.
überdurchschnittlich abgeschlossenes Hochschulstudium der Germanistik mit einem Schwerpunkt bzw. klar erkennbarem Studienanteil in Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache oder vergleichbar,
abgeschlossene Promotion mit einem Schwerpunkt im Bereich Zweitsprachenaneignung oder der Professionsforschung im sprachlich-pädagogischen Bereich;
Lehrkompetenz, nachgewiesen durch einschlägige und breite Erfahrung in der selbstständigen Durchführung von Lehrveranstaltungen in Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, inklusive Lehrveranstaltungen, die z.B. in den DaZ-Modulen angesiedelt sind und sich mit Deutsch im Kontext von Mehrsprachigkeit in der allgemeinbildenden Schule beschäftigen;
Prüfungserfahrungen, insbesondere in der Betreuung von Abschlussarbeiten;
sehr hohe kommunikative Kompetenz in der deutschen Sprache (Level C2 des Europäischen Referenzrahmens);
Kenntnisse in einer weiteren Sprache, einer Kontrastsprache, die nicht zu den üblichen Schulfremdsprachen im deutschen Schulsystem gehört, aber von einem Teil der Schüler:innenschaft als Familiensprache erworben wird, mindestens auf dem Niveau B2. Alternativ wird die Bereitschaft erwartet, sich entsprechende Kenntnisse auf diesem Niveau innerhalb von zwei Semestern anzueignen;
nachgewiesene Erfahrungen in der einschlägigen Forschung;
souveräne Beherrschung zeitgemäßer Medien und Präsentationsformen;
hohe kommunikative und soziale Kompetenz.
Für die Eingruppierung in die Entgeltgruppe 14 TVL ist zwingend eine abgeschlossene Promotion sowie mehrjährige einschlägige Berufserfahrung in der selbstständigen Lehre und Forschung erforderlich.
Das Lehrdeputat beträgt 6 LVS.
Offen für unkonventionelle Ansätze in Forschung und Lehre hat die Universität Bremen sich seit ihrer Gründung vor 50 Jahren ihren Charakter als Ort der kurzen Wege für Menschen und Ideen bewahrt. Mit einem breiten Fächerspektrum verbinden wir außergewöhnliche Leistungsstärke und großes Innovationspotenzial. Als ambitionierte Forschungsuniversität stehen wir für den Ansatz des Forschenden Lernens und eine ausgeprägte Orientierung an Interdisziplinarität. Wissenschaftliche Kooperationen weltweit gestalten wir aktiv und partnerschaftlich.
Heute lernen, lehren, forschen und arbeiten rund 23.000 Menschen auf unserem internationalen Campus. In Forschung und Lehre, Verwaltung und Betrieb bekennen wir uns nachdrücklich zu den Zielen der Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität. Unser Bremer Spirit drückt sich aus im Mut Neues zu wagen, in einem unterstützenden Miteinander, in Respekt und Wertschätzung füreinander. Mit unserem Studien- und Forschungsprofil und als Teil des europäischen YUFE-Netzwerks übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung in der Region, in Europa und der Welt.
Für Wissenschaftler:innen (w/m/d) ergibt sich hier ein vielseitiges selbstständig auszugestaltendes Forschungs- und Lehrumfeld. Informationen zu der hier ausgeschriebenen Stellenkategorie erhalten Sie unter Lektorinnen und Lektoren - Universität Bremen (uni-bremen.de) .
Das bieten wir:
Je nach persönlicher Qualifikation ein Jahresbruttogehalt nach dem TV-L zwischen 57.112,00 € (bei Stufe 1, EG 13) und 86.333,00 € (bei Stufe 6, EG 14) für eine Vollzeitstelle. Die individuell vorzunehmende Stufenzuordnung erfolgt seitens der Universität aufgrund der berücksichtigungsfähigen beruflichen Vorerfahrungen im Fall der Einstellungszusage. Von dieser Zuordnung sind auch Zusatzleistungen wie die Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld“) und eventuelle Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der ausgeschriebenen Entgeltgruppe abhängig. Grundlage bilden die geltenden rechtlichen Bestimmungen des TV-L (hier insbesondere der § 16 TV-L).
- für Angestellte im öffentlichen Dienst eine zusätzliche Altersversorgung (VBL)
- 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr (bei einer 5-Tage Woche)
- eine vielfältige, zukunftsorientierte und offene Unternehmenskultur
- Unterstützung durch ein kollegiales, motiviertes Team mit positivem Betriebsklima
- Individuelle Einarbeitung
- Die Möglichkeit zu Fort- und Weiterbildungen
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit) sowie die Möglichkeit zur Mobilen Arbeit (unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen)
- Kostenlose Angebote im Rahmen der Sozial- und Familienberatung
- Ein aktives betriebliches Gesundheitsmanagement inkl. der Möglichkeit von Vergünstigungen bei den örtlichen Sportvereinen oder für Fitnessstudios und Schwimmbäder (EGYM WELLPASS)
- Die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Job-Tickets
- Zahlreiche Angebote zu Sport und Kultur
- Abwechslungsreiche Verpflegungsmöglichkeiten in den Mensen des Studierendenwerks
Fragen zur Ausschreibung beantwortet Ihnen gerne Frau Prof. Dr. Sabine Doff unter
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsverzeichnis, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen und Zeugnisse in Kopie) bis zum 19.08.2026 unter Angabe der o. g. Kennziffer
an die
Universität Bremen
Fachbereich 10
Herrn Christian Stratmann
-Verwaltung-
Postfach330440
28334 Bremen
Wir weisen darauf hin, dass den Bewerbungsunterlagen keine Fotos beizufügen sind.
Wir bitten Sie, uns von Ihren Bewerbungsunterlagen nur digitale Kopien (keine Mappen) einzureichen, da wir diese nicht zurücksenden können.
Hinweis gem. §§ 12, 13 DSGVO: Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach den Vorgaben von Art. 6 DSGVO i.V.m. § 12 BremDSGVOAG, §§ 85ff. BremBG, § 15 AGG bis zum Ablauf der gesetzlichen Frist aufbewahrt und anschließend vernichtet.
Etwaige Kosten für das Bewerbungsverfahren können nicht erstattet werden.
Allgemeine Hinweise
Die Universität Bremen ist familienfreundlich, vielfältig und versteht sich als internationale Hochschule. Wir begrüßen daher alle Bewerberinnen und Bewerber unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/ Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
Die Universität Bremen fördert die Beschäftigung von Frauen auf allen Ebenen. Frauen werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Schwerbehinderten Menschen wird bei einer Bewerbung bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.