Elektroniker/innen für Geräte und Systeme stellen in Zusammenarbeit mit Entwicklern Komponenten, Geräte und Systeme her, nehmen sie in Betrieb und halten sie in Stand. Sie planen, organisieren und steuern Abläufe, nehmen Maschinensteuerungen in Betrieb und wirken bei der Qualitätssicherung mit. Bei elektronischen Geräten grenzen sie die Fehlerquellen mit Hilfe von Prüf- und Messgeräten und mit Diagnosesoftware systematisch ein, wechseln defekte Teile aus, prüfen alle Funktionen, beraten den Kunden und weisen Benutzer ein.
Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Während der Ausbildung durchlaufen Sie die Tätigkeitsbereiche:
- Test und Prüfung von Elektronikplatinen und Geräten
- Elektronikproduktion
- Qualitätssicherung und Reparatur
Hierbei werden umfangreiche Kenntnisse über Elektronikkomponenten, Grundschaltungen und deren Anwendungen aufgezeigt. Begleitend zur beruflichen Ausbildung erfolgt die Ausbildung in der Berufsschule. Neben den berufsbezogenen Inhalten wie Gerätetechnik, Steuerungs- und Systemtechnik, Elektronik sowie Regelungstechnik vermittelt diese auch allgemeine Inhalte wie Deutsch, Englisch und Sozialkunde. Anfallende Abschlussprüfungen werden vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgelegt. Der erste Teil der Abschlussprüfung (Zwischenprüfung) besteht aus einer komplexen Arbeitsaufgabe. Der zweite Teil der Abschlussprüfung, der am Ende der Ausbildung stattfindet, umfasst eine schriftliche und eine praktische Prüfung. Die schriftliche Prüfung ist in den Bereichen Systementwurf, Funktions- und Systemanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abzulegen. Die praktische Prüfung setzt sich aus einer Fachaufgabe und einem fachbezogenen Gespräch zusammen.
Sie sollten verfügen über:
- guter Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss
- gute Kenntnisse in Deutsch, Mathematik und Physik
- technisches Interesse und Verständnis sowie handwerkliches Geschick
- Freude an selbständiger Arbeit sowie die Fähigkeit, im Team zu arbeiten
- kundenorientiertes Auftreten