Unterstützung der Schulleitung und des Kollegiums bei der Koordination und Organisation des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung mit den dort verorteten Ausbildungsberufen.
Bei allen Aufgaben sind insbesondere die multiplen Beeinträchtigungen der Schülerinnen und Schüler unter besonderer Beachtung der psychischen Einschränkungen individuell und förderpädagogisch zu berücksichtigen.
Die besondere Konstruktion von Berufsbildungswerk und Berufsschule mit Jugendlichen im Reha 3 Bereich erfordert für die erfolgreiche Förderung eine intensive Zusammenarbeit in den multiprofessionellen Teams beider Einrichtungen.
Fachliche und curriculare Aufgaben
- Unterstützung der Schulleitung bei der Planung und Verwaltung des Budgets, Fortbildungsplanung, Begleitung der Schulentwicklung und der Schulprogrammarbeit
- Erstellung von Stundenplänen für den Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung in enger Abstimmung mit der zuständigen Abteilungsleitung
- strukturierte Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Besprechungen, Teamsitzungen und Fachkonferenzen
- Mitwirkung an der Weiterentwicklung kompetenzorientierter, handlungsorientierter und binnendifferenzierter Unterrichtskonzepte zur individuellen Förderung und zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz
- Unterstützung der Lehrkräfte bei der Umsetzung der Lehrpläne und Schulcurricula im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung
Digitalisierung und digitale Lernformen
- aktive Mitgestaltung der weiteren Digitalisierung im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung
- Mitwirkung bei der Konzeptentwicklung zur Förderung digitaler Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler
- Mitwirkung bei der Planung, Einführung, Erprobung und Weiterentwicklung digitaler Arbeits- und Lernformen, insbesondere im Kontext kaufmännischer und verwaltungsbezogener Handlungssituationen (z. B. smartPAPER und SAP4school)
- Entwicklung und Begleitung digitaler Lernsettings, die barrierearm, übersichtlich, stressreduziert und individuell förderlich gestaltet sind
- Unterstützung der Lehrkräfte bei der Umsetzung digitaler Unterrichts- und Lernformen im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung
Übergänge
- Gestaltung des Übergangs von abgeschlossenen Berufen nach §66 BBiG in die zugeordneten Regelberufe im Bereich Wirtschaft und Verwaltung, insbesondere inhaltliche und zeitliche Gestaltung des Förderunterrichtes zur Vorbereitung des o. g. Übergangs
Koordination der Lernfelder und Kooperation mit dem Berufsbildungswerk
- Mitwirkung an der Entwicklung und Weiterentwicklung handlungsorientierter Lernsituationen im Bereich Wirtschaft und Verwaltung
- Mitarbeit bei der Koordination der Umsetzung der Lernfelder in fachlicher und pädagogischer Hinsicht im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung in Kooperation mit den Abteilungsleitungen des Berufsbildungswerks Nordhessen
Über die Stellen- und Bewerberportale steht vorrangig die Möglichkeit der digitalen Bewerbung zur Verfügung. Die geforderten Unterlagen wie Lebenslauf, Zeugnisse über die Lehramtsprüfungen, letzte Ernennungsurkunde, Nachweise über bisherige berufliche Tätigkeiten und weitere Nachweise, insbesondere über die in der Ausschreibung zusätzlich verlangten Anforderungen, sind innerhalb der Bewerbungsfrist als Anlagen zum Bewerberprofil hochzuladen.
Dabei können die Angaben des Bewerberprofils (beispielsweise Anschrift) auch im Nachgang zur Bewerbung noch aktuell gehalten werden. Die für die Auswahl zuständige Behörde kann Unterlagen, die in die Stellen- und Bewerberportale hochgeladen wurden, bei Bedarf in Papierform nachfordern.
Bewerbungen in Papierform sind innerhalb der Bewerbungsfrist zusammen mit den geforderten Unterlagen (siehe oben "digitale Bewerbung") beim Staatlichen Schulamt für den Landkreis und die Stadt Kassel einzureichen.
Die Bewerberinnen und Bewerber werden auf freiwilliger Basis gebeten, im Rahmen des Bewerbungsprozesses zu bestätigen, dass sie die jeweiligen Dienstvorgesetzten über die Bewerbung in Kenntnis setzen.
Mit der Bewerbung erklären Bewerberinnen und Bewerber zugleich ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in ihre Personalakten.
Außerhessische Bewerberinnen und Bewerber müssen ihr Einverständnis zur Anforderung vorhandener Personalakten unter Hinweis auf die aktenführende Behörde bereits bei der Bewerbung erklären. Zudem legen sie ihrer Bewerbung eine Freigabeerklärung ihres Bundeslandes bei. Weiterhin trifft sie die Mitwirkungspflicht, bei ihrer Behörde auf die Erstellung einer zeitnahen dienstlichen Beurteilung hinzuwirken, um die für die Auswahlentscheidung zuständige Behörde in die Lage zu versetzen, den vor der Auswahlentscheidung anzustellenden aktuellen Leistungs- und Eignungsvergleich vornehmen zu können. Erfüllen Bewerberinnen oder Bewerber diese Mitwirkungspflichten nicht, ist ihnen mitzuteilen, dass sie nicht in das Auswahlverfahren einbezogen werden können. Zur Erfüllung der Mitwirkungspflicht ist der Bewerberin oder dem Bewerber eine angemessene Frist zur Vorlage der dienstlichen Beurteilung zu setzen.
Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d), die ihre Befähigung für Laufbahnen der Lehrkräfte an öffentlichen Schulen nicht in Hessen erworben haben, müssen mit ihren Bewerbungsunterlagen eine Gleichstellung ihrer Befähigung mit einer Lehramtsbefähigung nach dem Hessischen Lehrerbildungsgesetz (HLbG) vorlegen. Im Übrigen gilt Nr. 1.9 des Erlasses betreffend Einstellungsverfahren in den hessischen Schuldienst in der jeweils geltenden Fassung entsprechend.
Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar.
Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderung gem. § 2 Abs. 2 und 3 Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch - (SGB IX) in der jeweils geltenden Fassung werden bei der Auswahl für Beförderungsstellen im Rahmen der geltenden Bestimmungen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Das Land Hessen fördert aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von ethnischer Herkunft und Nationalität, deren Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.
Bereits vor einer möglichen Bewerbung stehen Ihnen u.a. folgende Gesprächspartnerinnen / Gesprächspartner zur Verfügung:
- Ute Kaiser, zuständige schulfachliche Aufsicht
- Michaela Eder, Gleichstellungsbeauftragte der Lehrkräfte
- Bettina Islei, Gesamtschwerbehindertenvertretung der Lehrkräfte
Achten Sie unbedingt auf Vollständigkeit Ihrer persönlichen Kontaktdaten (auch E-Mailadresse und Handynummer).
Eingangsbestätigungen werden automatisiert per E-Mail versandt.
Die Postanschrift für Bewerbungen in Papierform lautet:
Staatliches Schulamt
für den Landkreis und die Stadt Kassel
Wilhelmshöher Allee 64-66
34119 Kassel