Für die Ausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin gibt es unterschiedliche Modelle. Beim vollzeitschulischen Modell handelt es sich um eine praxisintegrierte Ausbildung und dauert drei Jahre. Das bedeutet, dass sie dual stattfindet, Berufsschule und Betrieb wechseln sich blockweise ab.
Im theoretischen Teil der Ausbildung werden Themen wie Kindesentwicklung, Erziehung sowie frühkindliche Bildung vermittelt. Außerdem gibt es Einblicke in die Heil-, Sonder- und Heimpädagogik. Während des theoretischen Teils werden mehrere Praktika in unterschiedlichen Einrichtungen und Arbeitsfeldern absolviert. Im dritten Ausbildungsjahr findet das sogenannte Berufspraktikum statt, in dem Auszubildende das Gelernte in die Praxis überführen können.
Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer staatlichen Prüfung, die aus einem schriftlichen und praktischen Teil besteht. Mit erfolgreicher Beendigung erhält der/die Auszubildende die staatliche Anerkennung als Erzieher/in.