Die Ausbildung im Überblick:
In der Ausbildung zum Brunnenbauer legst du Brunnen an und führst Bohrungen durch, um neue Wasserquellen unter der Erde zugänglich zu machen und so zum Beispiel neues Trinkwasser zu erschließen. Dazu bist du auf unterschiedlichsten Baustellen im Einsatz und hast gleich eine ganze Schaufel voller Aufgaben: Du musst die Baustelle einrichten und absichern, Schächte bohren, und Pumpen einbauen. Du kommst aber auch bei Entwässerungen zum Einsatz, beispielsweise wenn Fundamente für Bauwerke gelegt werden. Zudem trägst du als Brunnenbauer einen Teil zur Energiewende bei, denn du versorgst durch eine Erdwärmebohrung die Haushalte mit nachhaltiger und immer verfügbarer Energie aus der Erde. Spitzhacke und Schaufel, das war einmal. Heute buddelst du mit schweren und modernen Maschinen. Die Bohrdaten sind digital auslesbar und müssen von dir überwacht werden. Für jede Gesteinsform und Bodenschicht gibt es zum Beispiel spezielle Bohrer und Aufsätze, daneben bedienst du Förderanlagen und Pumpsysteme. In der Ausbildung zum Brunnenbauer lernst du aber nicht nur, all diese Geräte und Maschinen zu bedienen, sondern auch anzuschließen, zu warten und im Notfall zu reparieren.
Dauer: 2,5 -3 Jahre (staatlich anerkannter Abschluss)
Start: 01. August
Die Ausbildungsvergütung beträgt:
im ersten Jahr : 1.080,00 Euro
im zweiten Jahr : 1.300,00 Euro
im dritten Jahr : 1.550,00 Euro
im vierten Jahr: 1.650,00 Euro
Weitere Benefits: Eigenes Tablet
Tätigkeiten: Brunnenbau, Pumpeneinbau, Geothermiebohrungen, Rohrverlegung, Entwässerungen, Hochwasserschutz
Voraussetzungen: handwerkliche Geschicklichkeit und vielseitige Einsetzbarkeit