Unternehmensbeschreibung
Das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) widmet sich der biomedizinischen Translation. Seine Mission ist es, Forschungsergebnisse in personalisierte Prävention, Diagnostik und Therapie zu übertragen, um Patient*innen zu helfen und der Wissenschaft hierfür wirkungsvolle Werkzeuge bereitzustellen. Mit rund 750 Mitarbeitenden fokussiert das BIH auf translationale Methodenentwicklung, Präzisionsmedizin, regenerative Therapien und biomedizinische Datenwissenschaften. In enger Einbindung in die Charité ermöglichen exzellente Forschung sowie Plattformen und Programme einen beschleunigten Transfer in die klinische Anwendung. Das BIH formt dabei starke Partnerschaften und fördert innovationsorientierte Medizin national und international.
Das QUEST Center for Responsible Research am Berlin Institute of Health (BIH) an der Charité entwickelt und implementiert neue Ansätze zur Unterstützung einer vertrauenswürdigen Durchführung und zur Lieferung nützlicher Ergebnisse im Einklang mit ethischen Ansprüchen der biomedizinischen Forschung.
Das drittmittelfinanzierte Juniorverbundprojekt 3P-CAUSAL („Promises, Pitfalls, and Pathways for Causal Inference with Synthetic and Anonymized Health Data“) wird vom BIH gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Trier durchgeführt. Wir suchen für das Teilprojekt „Kausales Framework für anonymisierte und synthetische Gesundheitsdaten“ unter der Leitung von Dr. Jessica L. Rohmann zum 01.10.2026 befristet bis zum 30.09.2029 eine Doktorandin / einen Doktoranden (d/w/m) in Vollzeit (38,5h/Woche).
Im Mittelpunkt der Stelle steht die Entwicklung eines kausal fundierten Frameworks zur Bewertung anonymisierter und synthetischer Gesundheitsdaten im Kontext des Privacy-Utility-Trade-offs. Die Stelle umfasst Beiträge zu methodischen Entwicklungen, deren Evaluation sowie deren Anwendung und Validierung anhand klinischer und versorgungsnaher Daten (z. B. aus der Medizininformatik-Initiative (MII) und dem Netzwerk Universitätsmedizin (NUM)). Ergänzend wirkt die Position an projektübergreifenden Aufgaben in den Bereichen Datenzugang, -governance, -austausch und Konsortialkoordination mit.
Die Interviews finden voraussichtlich in der Woche vom 24. August statt.
Wir leben Vielfalt!
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit vielfältigen Hintergründen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung besonders berücksichtigt.
Wir sind davon überzeugt, dass vielfältige Teams, die ein breites Spektrum an Erfahrungen, Perspektiven und Hintergründen repräsentieren, unsere Forschung und Arbeit bereichern.
Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung über unser Online-Bewerbungsformular mit Motivationsschreiben, Lebenslauf (ohne Foto, ohne Altersangabe und ohne Informationen über Ihren Familienstand) und weitere relevante Anlagen (wie Arbeitgeberzeugnisse, Abschlusszeugnisse etc.) ein.
Hinweis: Haben Sie einen ausländischen Abschluss, reichen Sie bitte einen Nachweis über die Anerkennung Ihres Abschlusses in Deutschland mit der Bewerbung ein. Der Nachweis kann über die Datenbank anabin ermittelt werden. Wir weisen auf die eventuelle Notwendigkeit der Ausstellung einer Zeugnisbewertung der ZAB hin. Mehr Informationen finden Sie hier.
Einstellungsvoraussetzung für nach 1970 Geborene ist der Nachweis der Masernimmunität / Masernschutzimpfung.
Nähere Informationen zum BIH finden Sie hier.