Die Beschäftigung erfolgt im Drittmittelprojekt "Resilienter Ostseeraum. Interdisziplinäre Perspektiven auf Politik, gesellschaftliche Strukturen und kulturelle Identitäten" mit Fokus auf das Arbeitspaket "Gesundheitssysteme als Vertrauensbasis".
Die Universität Greifswald hat mit Unterstützung der Förderung durch das BMFTR mit dem Interdisziplinären Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) ein fachübergreifendes Kompetenzzentrum für den Ostseeraum etabliert. Ausschlaggebend hierfür waren das wachsende gesellschaftliche Erkenntnisinteresse an der Region, ihre zunehmende politische Relevanz sowie die erprobten internationalen Kooperationsstrukturen. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf Wissensproduktion, trans-nationaler Verständigung sowie ökologischen und sozialen Konzepten, die neue Ansätze zur Krisenbewältigung ermöglichen. Innovation wird so zu einem zentralen Faktor, um Resilienz nachhaltig und zukunftsgerichtet auszubauen.
Der Greifswalder Forschungsverbund untersucht mit diesem Ansatz der transformativen Resilienz in zehn Arbeitspaketen Phänomene und Prozesse, die zur Herausbildung resilienter Gesellschaften im Ostseeraum beigetragen haben und in Zukunft beitragen werden.
Das Arbeitspaket "Gesundheitssysteme als Vertrauensbasis" untersucht in diesem Zusammenhang die transformative Resilienz gesundheitlicher Strukturen, die Rückgewinnung von gesellschaftlichem Vertrauen und die nachhaltige Vorsorge als Resultat von Krisenerfahrungen.
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