Die Technische Universität Dresden (TUD) zählt als Exzellenzuniversität zu den leistungsstärksten
Forschungseinrichtungen Deutschlands. 1828 gegründet, ist sie heute eine global bezogene, regional verankerte
Spitzenuniversität, die innovative Beiträge zur Lösung weltweiter Herausforderungen leisten will. In Forschung und
Lehre vereint sie Ingenieur- und Naturwissenschaften mit den Geistes- und Sozialwissenschaften und der Medizin.
Diese bundesweit herausragende Vielfalt an Fächern ermöglicht der Universität, die Interdisziplinarität zu fördern
und Wissenschaft in die Gesellschaft zu tragen. Die TUD versteht sich als moderne Arbeitgeberin und will allen
Beschäftigten in Lehre, Forschung, Technik und Verwaltung attraktive Arbeitsbedingungen bieten und so auch ihre
Potenziale fördern, entwickeln und einbinden. Die TUD steht für eine Universitätskultur, die geprägt ist von
Weltoffenheit, Wertschätzung, Innovationsfreude und Partizipation. Sie begreift Diversität als kulturelle
Selbstverständlichkeit und Qualitätskriterium einer Exzellenzuniversität. Entsprechend begrüßen wir alle
Bewerberinnen und Bewerber, die sich mit ihrer Leistung und Persönlichkeit bei uns und mit uns für den Erfolg aller
engagieren möchten.
An der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, Institut für Halbleiter- und
Mikrosystemtechnik, ist an der Professur für Mikrosystemtechnik im EFRE-Projekt „MICROGEN“ zum
01.10.2026 eine Projektstelle als
wiss. Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter (m/w/d)
(bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen E 13 TV-L)
bis zum 31.07.2028 (Beschäftigungsdauer gem. § 2 Abs. 2 WissZeitVG), in Vollzeit, zu besetzen.
Aufgaben:
- Konstruktion und CAD-Layout der mehrlagigen mikrofluidischen Chiparchitektur einschließlich
der chemofluidischen Logikgatter sowie geometrische Auslegung der Hydrogel-
Funktionsschichten
- Auslegung der Fertigungsschnittstellen für UV-Photolithografie, Soft-Lithografie und Replica-
Molding sowie additive Fertigung (3D-Druck) von Funktionsmustern, Formeinsätzen und
fluidischen Adaptern
- FEM-gestützte struktur- und thermomechanische Analyse der Hydrogel-Aktorik, der fluidischen
Schnittstellen und der passiven Wärmeführung im Chip
- Synthese und Charakterisierung stimuli-responsiver Hydrogele in der Reinraumumgebung der
Professur sowie Untersuchung der Materialkompatibilität und Optimierung der Grenzflächen
zwischen Hydrogel-Aktoren, Chipsubstrat und Detektionsreagenzien
- Entwicklung und Validierung einer chemischen Wärmequelle auf Basis von
Phasenwechselmaterialien für die isothermale Amplifikation im Chip
- Aufbau, Inbetriebnahme und messtechnische Ausstattung der Charakterisierungsplätze (Druck-
und Strömungssensorik, Temperaturmessung, mikroskopische Bildaufnahme) einschließlich
Messdatenerfassung
- Durchführung der unabhängigen Validierungs- und Reproduzierbarkeitsmessungen am
integrierten Labordemonstrator
- technische Dokumentation, Zuarbeit zu Schutzrechtsanmeldungen und Berichtswesen sowie
Mitwirkung an Publikationen und Konferenzbeiträgen
Voraussetzungen:
- wiss. Hochschulabschluss (Diplom/Master) der Fachrichtung Elektrotechnik, vorzugsweise mit
Schwerpunkt Geräte-, Mikro- und Medizintechnik oder der Fachrichtung Mikrosystemtechnik,
Feinwerk-/Gerätetechnik, Mechatronik bzw. einer vergleichbaren Fachrichtung
- fundierte Kenntnisse in der Konstruktion und CAD-Modellierung (z. B. SolidWorks, Autodesk
Inventor, AutoCAD, CleWin) sowie einschlägige praktische Konstruktionserfahrung
- Kenntnisse in der FEM-Analyse (z. B. ANSYS, COMSOL Multiphysics) und in der additiven Fertigung
bzw. im Rapid Prototyping (3D-Druck)
- Interesse an den gestalterischen Aspekten der Geräteentwicklung (Design, Bedienbarkeit,
Ergonomie) im Kontext patientennaher Diagnostik