In einer Operationsabteilung arbeiten verschiedene Berufsgruppen als Team mit dem Ziel der bestmöglichen Versorgung der Patientinnen und Patienten zusammen. Die Operationstechnische Assistenz (OTA) ist eine direktqualifizierende Ausbildung in den Funktionsdienst im Operationsbereich. Die Ausbildung wird durch zeitgemäßen Medieneinsatz sowie digitale Lerneinheiten ergänzt – um diese erfolgreich im Lernprozess einzubinden, wird den Auszubildenden ein Laptop für die Dauer der Ausbildung gestellt.
Die Ausbildung wird integrativ an der ATA- & OTA-Schule des Universitätsklinikums Tübingen angeboten. Integrative Ausbildung bedeutet, dass die zwei getrennten Ausbildungen Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenz in gemeinsamen Teilen in der theoretischen Ausbildung zusammengefügt werden, in den speziellen Ausbildungsanteilen in anästhesietechnische und operationstechnische Teile getrennt bleiben. Der Ausbildungsabschluss erfolgt separat im jeweiligen gewählten Beruf. Die integrative Ausbildungsform ermöglicht eine Ausbildungsverkürzung zur Erlangung des jeweiligen anderen Berufsabschlusses innerhalb 1,5 Jahren im Anschluss des erfolgreichen Erstabschlusses.