„Praktisch mehr erreichen“ prägt das Studium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) für etwa 4.800 Studierende in 43 Studiengängen. Als Arbeitgeberin bietet die Hochschule ausgezeichnete Arbeitsbedingungen in einer Vielzahl von Berufsbildern in Lehre, Forschung und Verwaltung an. So ermöglichen aktuell 170 Professorinnen und Professoren sowie 500 Beschäftige mit ihrer aktiven Mitarbeit ein praxisorientiertes Studium, in dem Lehre und Forschung ineinandergreifen. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, im Rahmen der Nachwuchsforschungsgruppe KryoAM mit unseren Projektpartnern der TU Chemnitz und der TU Dresden an der Prozessentwicklung zur Kryobehandlung additiv gefertigter, titanbasierter Werkstoffe mitzuwirken und den Aufbau einer Arbeitsgruppe für thermodynamische Simulation mitzugestalten. Die Nachwuchsforschungsgruppe bündelt die Expertise verschiedener Institute, um die Eigenschaften additiv gefertigter Titanlegierungen durch Tieftemperaturbehandlung (Kryobehandlung) zu verbessern. Ein wesentlicher Baustein ist dabei die enge Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten aus Fertigung, Prozesstechnik, Werkstoffcharakterisierung und Werkstoffsimulation. Die HTWD bringt die Werkstoffkompetenz ein, um das Gefüge additiv gefertigter Werkstoffe mit Hilfe des Programmpaketes ThermoCalc simulativ abzubilden. An der HTWD ist an der Fakultät Maschinenbau zum 01.11.2026 eine Stelle als Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in Werkstofftechnik (m/w/d) befristet bis 31.10.2028 in Vollzeit zu besetzen.
- Vertragsarten: Vollzeit,Teilzeit
- Simulation des laserbasierten 3D-Druckprozesses und der dabei entstehenden Gefügebestandteile
- Erarbeitung von Wärmebehandlungsparametern für additiv gefertigte Bauteile
- Veröffentlichung der Projektergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen und in Fachzeitschriften
- Betreuung studentischer Abschlussarbeiten und Projekte
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium oder Promotion in Werkstoffwissenschaften und -technologie, Chemieingenieurwesen, Physik oder verwandten Disziplinen
- Der letzte qualifizierende Abschluss wurde nach dem 01.04.2020 erworben
- Kenntnisse und Erfahrungen mit metallischen Werkstoffen, sowie grundlegendes Verständnis von Phasen und Gefüge
- Interesse an Werkstoffsimulationen
- Kreativität, Eigeninitiative, präzise Arbeitsweise und hohe Motivation, sich in neue Thematiken einzuarbeiten
- sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Die HTWD strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Lehre und Forschung an und bittet daher qualifizierte Interessentinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die HTWD fördert gezielt die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ein. Die HTWD ist Teil der Initiative “Familie in der Hochschule”.