Das Amtsgericht Kassel ist ein Ausbildungsgericht für verschiedene Justizberufe, unter anderem auch für die Ausbildung im Justizfachangestelltenverhältnis. Für das Einstellungsjahr 2027 hat das Amtsgericht Kassel 18 Ausbildungsstellen zum/zur Justizfachangestellten (m/w/d) zu vergeben.
Justizfachangestellte arbeiten in Amtsgerichten oder Staatsanwaltschaften und erfüllen dort wichtige und abwechslungsreiche Aufgaben, denn sie sind die zentrale Stelle, an der alle Entscheidungen und sonstige Schriftstücke, die an einem gerichtlichen Verfahren beteiligt sind, eingehen. Sie sind in den sogenannten "Service-Einheiten" der Gerichte bzw. "Sekretariaten" der Staatsanwaltschaften zentrale Anlaufstelle für rechtssuchende Bürger/-innen und beantworten kompetent deren Anfragen zu den Verfahren. Dabei arbeiten sie eng mit Richter/-innen und Rechtspfleger/-innen zusammen.
Mit Hilfe moderner EDV-Technik führen Justizfachangestellte die Verfahrensakten und wickeln den Geschäftsverkehr elektronisch mit den Verfahrensbeteiligten ab. Sie erteilen Auskünfte, nehmen Anträge, Rechtsmittel oder Erklärungen auf, leiten Informationen weiter, berechnen Fristen oder veranlassen die Zustellung von Urteilen. In Gerichtsverhandlungen erstellen Justizfachangestellte eigenverantwortlich das Protokoll. Sie berechnen Gerichtskosten und sind für die Entschädigung von Zeuginnen, Zeugen und Dritten sowie sachverständigen oder dolmetschenden Personen zuständig.
Ablauf der Ausbildung:
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im dualen System am Ausbildungsgericht Amtsgericht Kassel und an zwei Tagen die Woche in der Berufsschule (Friedrich-List-Schule Kassel) statt. Während der praktischen Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden in kleinen Gruppen nahezu alle Abteilungen eines Amtsgerichts und lernen auch die Staatsanwaltschaft kennen. In Begleitung von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern lernen die Auszubildenden alles, was sie für die spätere Tätigkeit wissen und können müssen.
Die Ausbildung endet mit der schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung, die bei guten Leistungen bereits nach 2,5 Jahren möglich ist.
Zur Ausbildung für den Beruf im Justizfachangestelltenverhältnis sollten Sie nach Möglichkeit einen mittleren Bildungsabschluss oder höher besitzen.
Außerdem sind gute Rechtschreibkenntnisse und Lesekompetenz wichtig. Jede/-r Bewerber/-in sollte an bürowirtschaftlichen Tätigkeiten interessiert sein, gerne planen und organisieren, Freude am Umgang mit Menschen haben und teamfähig sein.
Noch Fragen?
Wir beraten Sie gerne unter +49 561 912 - 1611 oder schreiben Sie uns an
[email protected]
Bitte bewerben Sie sich über das Bewerberportal des Landes Hessen und laden Sie dort innerhalb des Bewerbungsvorganges folgende Unterlagen als PDF-Dokument hoch:
- Bewerbungsanschreiben
- tabellarischer Lebenslauf
- Kopien der letzten 3 Schulzeugnisse
- evtl. Beschäftigungszeugnisse oder Praktikumsnachweise
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praxisnahe Ausbildung im Team
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abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeiten
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Ausbildungsvergütung (brutto) zur Zeit monatlich:
im 1. Ausbildungsjahr 1.276,85 Euro im 2. Ausbildungsjahr 1.331,43 Euro und
im 3. Ausbildungsjahr 1.381,51 Euro
- bei Bestehen der Abschlussprüfung eine zusätzliche Abschlussprämie
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30 Urlaubstage pro Jahr
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voraussichtlich auch in 2027 ein "Landesticket" zur kostenfreien Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in ganz Hessen
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AzubiCard (auf Wunsch) mit Vergünstigungen bei Partnerfirmen
Die hessische Justiz fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Erwünscht sind deshalb im Rahmen der rechtlichen Vorgaben für ausgeschriebene Stellen Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von rassistischen Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.
Der ausgeschriebene Arbeitsplatz kann auch in Teilzeit besetzt werden.