Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört zu den großen Universitäten in Deutschland. In der Wissenschaftsregion Rhein-Main – zu der auch der aus JGU, Goethe-Universität und TU Darmstadt gebildete RMU-Verbund gehört – entfaltet sie ihre Leistungsstärke, Innovationskraft und Dynamik. Als Volluniversität ermöglicht die JGU ein Fachgrenzen überschreitendes Lehren und Lernen und eröffnet großes Potenzial für international renommierte, interdisziplinäre Forschung. Fast all ihre Einrichtungen vereint die JGU auf einem innenstadtnahen Campus – ein Ort lebendiger akademischer Kultur für Forschende, Lehrende und Studierende aus allen Kontinenten.
Gesucht wird eine international ausgewiesene Persönlichkeit (m/w/d) mit sehr guten Leistungen auf einem aktuellen Forschungsgebiet der Pharmazeutischen Technologie. Erfahrung im Bereich RNA-Forschung ist wünschenswert.
Die Professur ist im Institut für Pharmazeutische und Biomedizinische Wissenschaften (IPBW) angesiedelt. Dabei sollen die bestehenden Arbeitsrichtungen des Instituts thematisch und methodisch sinnvoll ergänzt werden. Ausdrücklich erwünscht sind Vernetzungen innerhalb des Fachbereichs Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften, der Universitätsmedizin sowie mit Forschungsinstituten am Standort, wie beispielsweise dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung. Die erfolgreiche Einwerbung kompetitiver Drittmittel wird vorausgesetzt. Darüber hinaus wird die Gestaltung und aktive Beteiligung an Forschungsaktivitäten wie Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs mit Beteiligung des Fachbereichs und/oder der Profilbereiche der JGU erwartet. Insbesondere eine Einbindung in den Transregio-SFB 319 „RMaP – RNA Modification and Processing“ sowie den SFB 1551 „Polymer Concepts in Cellular Function“ ist wünschenswert.
Der/die zukünftige Stelleninhaber/in vertritt das Fach Pharmazeutische Technologie in der Lehre in seiner gesamten Breite. Erwartet wird die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Bereich der Pharmazeutischen Technologie im Staatsexamensstudiengang Pharmazie (in deutscher Sprache). Ebenso erwartet wird die Mitwirkung bei der Betreuung von Abschluss- und Doktorarbeiten. Eine Approbation als Apotheker/in ist ebenso erforderlich wie einschlägige Lehrerfahrung im Fach Pharmazeutische Technologie. Die Professur beteiligt sich aktiv an der inhaltlichen und konzeptionellen Weiterentwicklung des Studiengangs, beispielsweise im Bereich moderner Lehrmethoden und digitaler Werkzeuge in der Lehre. Die Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung der Universität, des Fachbereichs und des Instituts für Pharmazeutische und Biomedizinische Wissenschaften werden vorausgesetzt.
- Bewerberinnen und Bewerber müssen neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen die in § 49 Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz geforderten Einstellungsvoraussetzungen erfüllen.
- Neben einer Promotion und zusätzlicher wissenschaftlicher Leistungen, werden insbesondere pädagogische Eignung und Befähigung zur Leitung einer eigenständigen Arbeitsgruppe vorausgesetzt. Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen können insbesondere im Rahmen einer Juniorprofessur, eines Tenure Tracks, durch eine Habilitation oder im Rahmen einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder im Rahmen einer wissenschaftlichen Tätigkeit in der Wirtschaft oder in einem anderen gesellschaftlichen Bereich im In- oder Ausland erbracht werden.
- Das Land Rheinland-Pfalz und die JGU vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität, darüber hinaus eine kooperative, teamorientierte und gestaltende Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung im Sinne der Führungsleitlinien der JGU zu übernehmen und sich entsprechend aktiv weiterzuentwickeln.
Die JGU unterstützt nachdrücklich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördert die berufliche Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Basis eines umfangreichen Personalentwicklungs-Angebots.
Die JGU legt Wert auf die Diversität ihres Professoriums und ist insbesondere bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und hat daher ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Frauen.
Menschen mit Schwerbehinderung und die ihnen nach § 2 Abs. 3 SGB IX gleichgestellten Menschen mit Behinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte bewerben Sie sich bis einschließlich zum 24.09.2026 über das digitale Bewerbungsportal der Johannes Gutenberg-Universität, das Sie unter folgendem Link erreichen:
https://berufungsportal.uni-mainz.de/datenabfrage/W3_PharmazeutischeTechnologie_2026
Hier können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auf Deutsch oder Englisch einstellen: Lebenslauf; Angaben zu wissenschaftlichen Publikationen (inkl. der fünf wichtigsten Veröffentlichungen) und den kompetitiv eingeworbenen Drittmitteln (inkl. Stipendien); akademische Zeugnisse und Urkunden, Forschungs- und Lehrkonzept (max. je 2 Seiten); Angaben zu Lehrveranstaltungen (inkl. Lehrevaluationen).
Rückfragen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsprozess können an den Dekan des Fachbereichs Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften, Prof. Dr. Boris Kaus (E-Mail: [email protected]) gerichtet werden.
Hinweise zum Datenschutz: https://karriere.uni-mainz.de/en/#hinweise-zum-datenschutz