Beim Jugendamt der Stadt Dortmund im Bereich der Sozialpädagogischen Fachdienste suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*e
Diplom-Sozialpädagog*in, Diplom-Sozialarbeiter*in, Bachelor of Arts Soziale Arbeit (m/w/d) mit staatlicher Anerkennung
in Teilzeit mit 19,5 Std./Woche (50 % r.w.A) im „Fachdienst Streetwork“.
Die Planstelle ist nach Entgeltgruppe S 12 TVöD SuE bewertet.
Der Fachdienst Streetwork stellt seit über dreißig Jahren eine wichtige Anlaufstelle für junge Menschen dar, die von den Angeboten der Jugendhilfe nicht erreicht werden können oder wollen. Zielgruppen der Streetworker*innen sind schwerpunktmäßig Gruppen gefährdeter und marginalisierter junger Menschen, die die Straße zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht haben.
Die Anlaufstelle in der Leopoldstraße 22 bietet den jungen Menschen neben regelmäßigen warmen Mahlzeiten und einer Grundversorgung in Kooperation mit verschiedenen Trägerorganisationen auch vielfältige Beratungen und eine postalische Meldeadresse. Die Tätigkeit der Streetworker*innen beinhaltet die Arbeit in der Überlebenshilfeeinrichtung in der Leopoldstraße und die aufsuchende Arbeit, d. h. Kontaktaufbau und Kontaktpflege auf der Straße.
Folgende Aufgaben sind schwerpunktmäßig mit der Arbeit verbunden:
- Kontaktaufbau und Kontaktpflege auf der Straße
- Beratung und Betreuung von Suchtmittelabhängigen, Strafgefangenen und Obdachlosen sowie psychisch Kranken
- Beratung und Betreuung bei Strafverfahren
- Unterstützung sowohl bei der Beschaffung als auch beim Erhalt von Wohnraum
- Arbeit mit von Ausgrenzung betroffenen jungen Menschen
- Krisenintervention
- Beratung bei sexuell übertragbaren Krankheiten
- Unterstützung bei Problemen mit Sozialhilfeleistungen und bei der Suche nach Ausbildungsplätzen
- Hilfen bei Suizidgefährdung
- Kooperation mit anderen Trägerorganisationen
- Beratung bei Schulden
Beratung bei Schwangerschaft
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Ein hohes Maß an Beratungskompetenz und Erfahrungen im Rahmen der Tertiärprävention sind unabdingbar. Umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in den Gebieten des SGB II und SGB VIII sowie SGB XII werden vorausgesetzt bzw. die Bereitschaft, sich diese kurzfristig anzueignen.
Von den Bewerber*innen wird die Bereitschaft und Flexibilität erwartet, die Arbeitszeit an den Bedürfnissen der jungen Menschen auszurichten. Tätigkeiten in den Abendstunden bis 22 Uhr sind nicht selten. Die Arbeitszeiten werden durch einen Dienstplan geregelt.
Sensibilität und Belastbarkeit sind unverzichtbar. Kommunikations- und Durchsetzungsfähigkeit werden vorausgesetzt.
Wir bieten Ihnen:
- einen sicheren Arbeitsplatz
- eine abwechslungsreiche Tätigkeit
- eine sichere und pünktliche Zahlung des Gehaltes
- eine Jahressonderzahlung und ein Leistungsentgelt
- einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen im Jahr/Vollzeit
gezielte Angebote zur Weiterqualifizierung und der Gesundheitsförderung
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Für Fragen zu dieser Ausschreibung stehen Ihnen Herr Fischer unter der Rufnummer 0231/50-11401 gerne zur Verfügung.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Aufgaben in Teilzeittätigkeit wahrzunehmen. Eine flexible Arbeitszeitgestaltung kann – orientiert an den dienstlichen Erfordernissen – vereinbart werden.
Die Stadt Dortmund ist Trägerin des Prädikats Total E-Quality – Engagement für Chancengleichheit und Diversity. Bewerbungen von Schwerbehinderten sind erwünscht.
Wir sind eine welt- und kulturoffene Stadt. Es entspricht unserem Selbstverständnis, allen Menschen in der Stadt gleiche Teilhabe und Chancen auf allen Ebenen der Gesellschaft zu ermöglichen. Chancengerechtigkeit, Gleichstellung und der Umgang mit Interkulturalität sind daher notwendige und unverzichtbare Elemente unseres Verwaltungshandelns. Wir erwarten daher von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie sich mit dieser Zielsetzung identifizieren.
Ihre Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn Sie diese bis zum 16.07.2026 über unsere Karriereseite ( dortmund.de/karriere ) online einreichen. Die Erfassung per E-Mail oder Post übersandter Bewerbungen ist grundsätzlich nicht möglich.
Wir bitten zu beachten, dass Kosten, die Ihnen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens oder Ihrer persönlichen Teilnahme am Auswahlverfahren entstehen, leider nicht übernommen werden können.