Im Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport arbeiten mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedensten Aufgabenbereichen, die auf 7 Abteilungen aufgeteilt sind. Neben der allgemeinen Abteilung 1, die sich mit Fragen der inneren Organisation, der Personalverwaltung und rechtlichen Grundsatzfragen befasst, gibt es weitere sechs Fachabteilungen: die Abteilung für Bevölkerungsschutz und Ordnungsrecht (Abteilung 2), die Kommunalabteilung (Abteilung 3), die Polizeiabteilung (Abteilung 4), die Abteilung 5 für Bauen und Wohnen, die Abteilung 6 für Landesplanung sowie die Abteilung 7, die für den Verfassungsschutz zuständig ist.
Voraussetzung für die ausgeschriebene Stelle sind neben einer der angestrebten Tätigkeit angemessenen, besonderen persönlichen Integrität:
- die Laufbahnbefähigung der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste, Polizei oder Nachrichtendienst und
- Berufserfahrung in einem Nachrichtendienst oder im polizeilichen Staatsschutz sowie
- ein Führerschein der Klasse B
Mit der Versetzung zur Verfassungsschutzabteilung ist eine Verpflichtung zur Durchführung eines Laufbahnwechsels verbunden, sofern keine Laufbahnbefähigung der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt, der Fachrichtung Allgemeine Dienste vorliegt.
Darüber hinaus ergeben sich für die Besetzung der Stelle folgende Anforderungen:
- Die Übernahme von Verantwortung ist für Sie selbstverständlich. Ihre Entscheidungen treffen Sie weitsichtig.
- Veränderungen gegenüber sind Sie aufgeschlossen und gestalten diese aktiv mit.
- Sie managen sich selbst unter Beachtung der Prioritäten des Arbeitsplatzes.
- ein überdurchschnittliches Interesse an gesellschaftspolitischen Fragestellungen
- eine gute Allgemeinbildung, eine schnelle Auffassungsgabe sowie eine hohe Urteilsfähigkeit
- Kenntnisse im Umgang mit EDV
- Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und –freude
- eine hohe Einsatzbereitschaft sowie körperliche und psychische Belastbarkeit
- die Bereitschaft zu Dienstreisen im Bundesgebiet sowie zum Dienst zu ungünstigen Zeiten und Rufbereitschaften
- die Bereitschaft zur Teilnahme an spezifischen Fortbildungsmaßnahmen
Zudem wäre wünschenswert:
Das Verständnis für die besonderen Belange eines Nachrichtendienstes wird vorausgesetzt. Der Arbeitsplatz erfordert ein besonderes Maß an Verschwiegenheit und Zuverlässigkeit sowie eine besondere Sensibilität für die spezifischen rechtlichen und politischen Problemstellungen der Arbeit in einer Verfassungsschutzbehörde.
Geeignete Bewerberinnen und Bewerber müssen bereit sein, sich einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (Ü 3) zu unterziehen.
Es wird darauf hingewiesen, dass zu Personen, die in die engere Personalauswahl aufgenommen werden, eine Abfrage im nachrichtendienstlichen Informationssystem NADIS erfolgt, sofern dies zur Durchführung eines Auswahlgespräches erforderlich ist. Sie werden gebeten, sich mit Abgabe der Bewerbung ausdrücklich zu der Frage zu erklären, ob Sie mit einer solchen Abfrage einverstanden sind.
Bei einer erstmaligen Verwendung im Verfassungsschutz sind innerhalb des ersten Jahres zwei Fortbildungsmodule mit einer Dauer von je zwei Wochen zu absolvieren. Das erste Modul erfolgt im digitalen Online-Format im MIKWS, das zweite Modul ist in Präsenz an der Akademie für Verfassungsschutz zu absolvieren. Darüber hinaus sind weitere, fachbezogene Lehrgänge mit einer Dauer von bis zu einer Woche an der Akademie für Verfassungsschutz obligatorisch.
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und stellenmäßigen Voraussetzungen kann eine Besoldung bis zur Besoldungsgruppe A 11 erreicht werden.
Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis ist bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 11 TV-L möglich.
Darüber hinaus bieten wir:
- Zahlung einer Sicherheitszulage für die Dauer der Verwendung in der Verfassungsschutzabteilung
- ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum
- ein kollegiales Arbeitsklima
- ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen
- individuelle Personalentwicklung
- ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
- 30 Tage Urlaub im Jahr
- ein vielseitiges betriebliches Gesundheitsmanagement
- eine gute Anbindung an den ÖPNV
- ein Firmenfitnessangebot (Hansefit)