Was macht ein Zerspanungsmechaniker? Die Berufsbezeichnung gibt dabei den entscheidenden Hinweis – er bearbeitet Werkstückteile aus Metall und Kunststoff mit Hilfe spanender Bearbeitungsverfahren, wie Drehen, Fräsen oder Schleifen. Genauer gesagt, stellen Zerspanungsmechaniker Einzelkomponenten für unterschiedliche Produkte her: zum Beispiel Zahnräder, Uhrengehäuse, Motorenteile oder Radnaben. Dafür verwendet man heutzutage meist computergesteuerte Werkzeugmaschinen, sogenannte CNC-Werkzeugmaschinen. Nach der Entgegennahme eines Fertigungsauftrags planen sie den Produktionsprozess. Damit dann ein Werkstück gefertigt werden kann, muss die Werkzeugmaschine vorher genau programmiert werden. Im Anschluss spannt man das zu bearbeitende Metallstück ein und überwacht den Fertigungsprozess. Zerspanungsmechaniker arbeiten in verarbeitenden Betrieben in Handwerk und Industrie: unter anderem im Maschinen- und Leichtmetallbau, in der Automobilindustrie, in der Medizintechnik oder in der Luft- und Raumfahrttechnik.