Das Robert Koch-Institut - das sind ca. 1.500 Köpfe aus über 52 Nationen mit einem Ziel: Die Gesundheit der Menschen zu schützen. Wir erheben und analysieren Gesundheitsdaten, erkennen Risiken, beraten Politik und Fachwelt und entwickeln neue wissenschaftliche Methoden. Unsere Standorte sind in Berlin, Wildau und Wernigerode.
Am Robert Koch-Institut entstehen zwei auf fünf Jahre befristete Projektgruppen mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Schwerpunkten. Diese Ausschreibung betrifft die Projektgruppe „Digitale Lebenswelten und Gesundheit: Risiko-, Benefit- und Interventionspotenziale“.
Die Projektgruppe untersucht die Auswirkungen digitaler Lebenswelten auf Gesundheit, Gesundheitskompetenz und Gesundheitsverhalten. Ziel ist es, wissenschaftliche Grundlagen für ein Monitoring der gesundheitlichen Auswirkungen digitaler Medien zu schaffen sowie evidenzbasierte Ansätze zur Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln. Die Projektgruppe arbeitet dabei eng mit den einschlägigen Fachgebieten des Robert Koch-Instituts zusammen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Als Leitung der Projektgruppe übernehmen Sie insbesondere:
- strategische und fachliche Leitung der Projektgruppe einschließlich Personalverantwortung für zunächst zwei Mitarbeitende
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Konzeption, Steuerung und Weiterentwicklung bevölkerungsbezogener Primärdatenerhebungen, z. B. im RKI-Panel „Gesundheit in Deutschland“
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Entwicklung methodischer und inhaltlicher Konzepte zur Erfassung gesundheitlicher Auswirkungen digitaler Lebenswelten, z. B. im Zusammenhang mit Social-Media-Exposition
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Weiterentwicklung und Integration innovativer Methoden, z. B. Social Listening, KI-basierte Analysen oder Nutzung von Wearable-Daten, in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und Fachgebieten des RKI
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Leitung und Koordination von Forschungsaktivitäten einschließlich der Einwerbung von Drittmitteln und der Entwicklung evidenzbasierter Interventionen
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Betreuung von Qualifikationsarbeiten
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Vernetzung mit externen Institutionen und Akteurinnen/Akteuren
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Präsentation und Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse sowie Beratung politischer Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Universitätsdiplom oder Magister)
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Promotion in Public Health, Epidemiologie, Sozialwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Medienwissenschaften oder einem verwandten Fachgebiet
Bei ausländischen Bildungsqualifikationen benötigen wir einen Nachweis über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss.
- mehrjährig in der Leitung wissenschaftlicher Projekte in kleineren Teams und Arbeitsgruppen sowie in der Betreuung von Wissenschaftler/-innen in frühen Karrierestufen
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im Bereich Public Health, Epidemiologie, Gesundheitsmonitoring oder soziale Ungleichheitsforschung
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mit quantitativen und/oder innovativen Datenerhebungsmethoden, z. B. Social-Media-Analysen oder digitalen Datenquellen
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im Bereich digitale Kommunikation, digitale Gesundheit oder Medienwissenschaften
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in der interdisziplinären Zusammenarbeit
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Sprachkenntnisse (CEFR-Niveau): Deutsch C2, Englisch mindestens C1
- in der Durchführung von Evidenzsynthesen (z. B. systematische Reviews)
- Präsentationsfähigkeit durch logischen Aufbau und übersichtliche Gliederung von Präsentationen
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Eigeninitiative mit Anstößen für Veränderungen, neue Aufgaben und Projekte
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Kommunikationsfähigkeit und anschauliche Darstellung von Sachverhalten sowie präziser und sachlicher Argumentation
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Kooperations- und Teamfähigkeit und Erarbeitung von Lösungen zusammen mit anderen Teammitgliedern
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Networking mit Ausbau von Kontakten innerhalb oder außerhalb des Instituts
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kooperative Leitung mit Steuerung und Begleitung des Teams bei der Festlegung von konkreten Zielen und Aufgaben
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Mitarbeitermotivation mit regelmäßigem und zeitnahem Feedback in Form von Anerkennung und konstruktiver Kritik
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Diversitykompetenz in Form von wertschätzendem, respektvollem Umgang mit Personen aller Dimensionen von Diversität
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Change-Management-Kompetenz und die Fähigkeit, immer wieder auf Veränderungen zu reagieren und sie zu bewältigen
- Bereitschaft zur Teilnahme an einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung nach § 9 Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) sowie deren positiver Abschluss
- 30 Tage Urlaub und dienstfreie Tage an Heiligabend und Silvester
- Bis zu 50 % mobile Arbeit möglich
- Geförderte Altersvorsorge und Angebot für vermögenswirksame Leistungen inkl. Zuschuss gemäß dem öffentlichen Dienst
- Transparente Bezahlung gemäß Tarifvertrag inkl. Jahressonderzahlung und regelmäßigen Entgelterhöhungen
- Sicherer Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst
- Flexible Arbeitszeiten mit Gleitzeit und Teilzeitmöglichkeiten
- Individuelle Fortbildungsmöglichkeiten und ein breiter Trainingskatalog für die persönliche Weiterentwicklung
- Sportangebote, wie Yoga, Laufveranstaltungen, Kooperationen mit Fitness Studios u.v.m.
- Eltern-Kind-Büros in allen Liegenschaften für Notfallbetreuung
- Deutschlandticket-Job mit Zuschuss
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, und begrüßen daher besonders Bewerbungen von qualifizierten Frauen, die bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG) bevorzugt berücksichtigt werden.
Wir leben Chancengleichheit und gewährleisten die berufliche Gleichstellung. Bewerbungen von Menschen in allen Dimensionen von Diversität sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.
Das Bundesministerium für Gesundheit kann im Rahmen seiner aufsichtsrechtlichen Befugnisse im Einzelfall Einblick in Ihre Bewerbungsunterlagen nehmen. Ihre personenbezogenen Daten werden nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gelöscht.
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zur StellenID 1469130 / Referenznummer 068/26 bis zum 24. August 2026 ausschließlich über Interamt.
Zuletzt aktualisiert am 14.07.2026